HOGA News (by HOGA-Lieferanten-Suche.de)

Donnerstag, 29 November 2007

Große Einbußen nach Rauchverbot

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Soziales — Thomas Hendele @ 12:20

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Hamburg - Jeder vierte gastronomische Betrieb in Niedersachsen und Baden-Württemberg hat seit Einführung des Rauchverbotes Anfang August einen Einbruch bei den Gästen von mehr als 10 Prozent zu verkraften.

Besonders betroffen sind Einraum-Kneipen (85 % der befragten Betriebe). Interessant: Nur 6 Prozent der Gastronomen haben seit der Einführung neue Gäste hinzu gewonnen ohne gleichzeitig Stammgäste zu verlieren. Dies geht aus einer Studie des Marktforschungsinstitutes CHD Expert/Marktplatz Hotel hervor. In der zweiten Oktoberhälfte wurden 550 Entscheider der speisen- und getränkeorientierten Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg telefonisch befragt. Die Quotierung nach Marktsegmenten erfolgte entsprechend den Gesamtmarktanteilen: Befragt wurden 286 Restaurant- und Gasthofbetreiber und 226 Kneipenwirte sowie 38 Bar- und Lounge-Betreiber.

„43 Prozent der Gastronomen sind als Verlierer zu bezeichnen, da sie mindestens Gästeeinbußen im einstelligen Bereichen verzeichnen“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. „Gut die Hälfte von ihnen meldet sogar einen Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Erfahrungsgemäß sind unter diesen Betrieben wiederum viele, deren Verluste so groß sind, dass sie existenzbedrohend wirken können.“

www.chd-expert.de
Quelle: AHGZ

Lieferanten: Zu wenig Öko-Produkte

Gespeichert unter: Food & Beverage, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 12:16

Berlin - Der Absatz und Umsatz von Öko-Lebensmitteln in Deutschland wächst seit Jahren schneller als die Produktion aus heimischer Erzeugung. Vor allem Einzelhandel und Discounter waren der Motor dafür. Hier nahm nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisstelle (ZMP) zwischen 2000 und 2006 der Umsatz um 124 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro zu. Demgegenüber wuchs die Anbaufläche der Öko-Produktion lediglich um 51 Prozent auf 826.000 Hektar. „Entgegen den Wünschen vieler Verbraucher wird die steigende Nachfrage nach Öko-Produkten in Deutschland daher zunehmend durch Importe aus anderen EU-Ländern und Drittländern gedeckt“, heißt es bei der ZMP. Hinzugefügt wird noch, dass ein Teil des Öko-Umsatzwachstums aus der allgemeinen Preissteigerung stamme.

Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 28 November 2007

Hotelmarkt International: Große Pläne, neue Marken

Gespeichert unter: Hotellerie, Management — Thomas Hendele @ 15:48

Accor plant bis 2010 die Neupositionierung seiner Sofitel Luxury Hotels.

Wie die Gesellschaft Ende November auf einer Pressekonferenz in Peking bekannt gab, soll sich die Marke Sofitel zu einer neuen Referenz der internationalen Luxushotellerie entwickeln und damit zur ersten europäischen Luxushotelmarke avancieren. Darüber hinaus wird das Portfolio der Sofitel Luxury Hotels um die zwei neuen Marken Sofitel Legend und So by Sofitel ergänzt.

Für die angestrebte Top-Positionierung der Sofitel-Hotels hat die Gruppe jedes einzelne Element der Marke neu definiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Dienstleistungsstandards, dem gastronomischen Angebot, dem Design sowie der Entwicklung der Spa-Bereiche. Aufgewertet werden sollen die entsprechenden Häuser durch umfassende Renovierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen. Zur Verbesserung der Servicequalität wird außerdem intensiv in die Ausbildung und Schulung der Mitarbeiter investiert. „Darüber hinaus haben wir ein ambitioniertes Expansionsprogramm ins Leben gerufen und planen die Stärkung unserer Präsenz in Nordamerika, Europa, Russland, dem Nahen Osten und Asien. Bis 2010 wird Sofitel über ein einheitliches Netzwerk, bestehend aus 139 Business- und Freizeithotels an erstklassigen Destinationen, verfügen“, erklärt Sofitel-CEO Yann Caillere. Jüngstes Domizil ist dabei das kürzlich erst eröffnete Sofitel Wanda Beijing.

Doch auch das Gesamtportfolio der Sofitel Luxury Hotels soll weiter wachsen. „Als mittelfristiges Ziel haben wir uns eine Zahl von 250 gesetzt“, so Caillere. Neben Sofitel-Häusern zählen hierzu Hotels der neuen Marken Sofitel Legend und So by Sofitel. Zu „prestigeträchtigen Luxusdomizilen“ der Marke Sofitel Legend, „die Tradition mit modernem Stil verbinden“, werden in den nächsten zwei Jahren mehrere ehemalige Sofitels umgewandelt – unter anderem das Grand Amsterdam und das Winter Palaca Luxor. Als neues Sofitel Legend eröffnet Mitte 2008 das Metropole in Hanoi (Vietnam). Das erste So by Sofitel, eine Neuinterpretation der Boutiquehotels, geht 2009 in Paris an den Start, wo es das derzeitige Sofitel Arc de Triomphe ersetzt.

www.accor.com
Quelle: TOP Hotel

Dienstag, 27 November 2007

IGEHO 2007 zieht zufriedenes Fazit

Gespeichert unter: Food & Beverage, Gastronomie, Hotellerie, Küche, Messen — Thomas Hendele @ 10:12

Zufriedene Aussteller, mehr Fachbesucher: Die Igeho 07 hat ihre Ziele erreicht. 80.240 Besucher wurden vom 17. bis 21. November in den Hallen der Messe Schweiz in Basel an der Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Außer-Haus-Konsum gezählt. Die Igeho profitierte dabei auch von den zusätzlichen Besuchern der Mefa, der Fachmesse für die Fleischwirtschaft, welche erstmals parallel zur Igeho durchgeführt wurde. Die Igeho unterstrich damit ihre Bedeutung als wichtigste und größte Branchenplattform für die Schweiz und das benachbarte deutschsprachige Europa.

Auf einer Fläche von 69.000 qm zeigten 844 Aussteller (2005: 832) aus 19 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen, darunter zahlreiche Neuheiten. Konzepte, Inspiration und Networking-Plattformen boten die diversen Rahmenveranstaltungen und Sonderpräsentationen. Erstmals wurde an der Igeho der Bereich Außer-Haus-Konsum mit Snacking, Take-away und Convenience Shopping thematisiert, welcher zusätzliche Fachbesucher aus dem Detailhandel, von Bäckereien und Tankstellenshops an die Igeho brachte.

Die Bestrebungen der Veranstalter der Messe Schweiz, die Igeho verstärkt als Fachmesse zu positionieren, waren erfolgreich. Der Anteil der Fachbesucher stieg auf 84 %. (2005: 82 %). Die nächste Igeho findet vom 21. bis 25. November 2009 statt.

www.igeho.ch
Quelle: www.cafe-future.net

Montag, 26 November 2007

The Glenrothes und Ronnie Cox, der Whisky-Experte aus Großbritannien, zu Gast auf der InterWhisky 2007

Gespeichert unter: Bar, Food & Beverage, Gastronomie, Hotellerie, Messen, Produkte — Thomas Hendele @ 12:59

Vom 23. – 25. November findet die InterWhisky 2007 statt. Wenn sich an diesem Wochenende in Frankfurt/Main internationale Whisky-Destillerien und Hersteller aus Schottland, Irland, Kanada, Kentucky und Tenessy präsentieren, ist auch die schottische Destillerie The Glenrothes vor Ort.
 
Termin: 23. – 25. November 2007
Ort: Hotel INTERCONTINENTAL Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 43, 60329 Frankfurt am Main

Erlesene Qualität in bester Tradition – Die Besonderheit des einmaligen Vintage-Konzepts der berühmten Glenrothes Distillery liegt im ausgeprägten Charakter eines einzelnen Jahrgangs. Zu Vintage-Malts abgefüllt werden grundsätzlich nur die besten Fässer eines wirklich guten Jahrgangs. Da jeder Jahrgang irgendwann zur Neige geht, sind die exquisiten Jahrgangs-Malts von The Glenrothes begehrten Raritäten.

www.interwhisky.com
Quelle: www.gastronomie.de

Bitburger auf „Sortimentswegen“

Gespeichert unter: Food & Beverage, Gastronomie, Hotellerie — Thomas Hendele @ 12:55

Bitburg/Rankweil - Bitburger Braugruppe, Premium-Braugruppe Nr. 1 in Deutschland, ergänzt Sortiment mit den Fruchtsäften von Rauch

Die Bitburger Braugruppe, führend in der deutschen Gastronomie, erweitert ab Februar 2008 ihr Sortiment um die Fruchtsäfte des österreichischen Familienunternehmens Rauch. Rauch gehört in Europa zu den größten seiner Branche und ist international vertreten.

Full-Service durch Vollsortiment

„Durch diese Zusammenarbeit können wir unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Insbesondere die hohe Qualität ihrer Produkte und Rauch’s internationaler Erfolg haben uns überzeugt“, erklärt Peter Rikowski, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Bitburger Braugruppe. In ihrer Kooperation bauen die beiden Familienunternehmen auf gemeinsame Werte: lange Tradition, starke Marken und eine hohe Kundenloyalität. Ähnlich sieht dies auch Jürgen Rauch, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens: „Wir sind froh, mit Bitburger einen starken Partner mit einem flächendeckenden Vertriebsnetz in Deutschland zu haben.“ Eine besondere Stärke sieht Rauch im umfangreichen Service-Angebot für die Gastronomie und den Produktinnovationen wie beispielsweise das Sortiment „100% Frucht ohne Zuckerzusatz“, das alleine im Heimmarkt Österreich ein Umsatzplus von 50 Prozent in den letzten vier Jahren brachte.

Bitburger: Premium-Braugruppe Nr. 1 in Deutschland

Seit dem 1. Januar 2007 agieren die starken Premium-Marken Bitburger, König, Köstritzer, Wernesgrüner und Licher vereint unter dem Dach der Bitburger Braugruppe GmbH miteinander im deutschen Biermarkt. Die neue Organisation bündelt ihre Kräfte im Premium-Segment und bildet so einen in Deutschland einzigartigen Verbund starker Marken. Mit einem Ausstoß von über 8 Mio. hl im Jahr 2006 ist die Bitburger Braugruppe die Premium-Braugruppe Nr. 1 in Deutschland und führend in der Gastronomie. Für besondere Gastronomie-Kompetenz stehen insbesondere die beiden nationalen Premium-Marken Bitburger, Fassbiermarke Nr. 1 in Deutschland, und König Pilsener, das in 50 Prozent aller deutschen 5-Sterne-Hotels gezapft wird. Hinzu kommt Köstritzer Schwarzbier, Marktführer im Segment der Schwarzbiere. Auch international ist die Bitburger Braugruppe stark vertreten. Der Absatz im Export stieg zuletzt im zweistelligen Prozentbereich.

Rauch: Führend in Europa

Mit einem Umsatz von mehr als 610 Mio EUR ist Rauch eines der bedeutendsten Fruchtsaftunternehmen in Europa und international sehr erfolgreich. So ist Rauch Marktführer in Österreich und Italien, sehr stark in Zentral-, Ost- und Südosteuropa, im arabischen Raum und auch in Deutschland mit seinen Fruchtsäften zweistellig wachsend.
„Unser Ziel ist es, kontinuierlich zu wachsen und unsere starke Stellung weiter auszubauen“, erläutert Jürgen Rauch die Firmenstrategie. Insgesamt werden Rauch Fruchtsäfte und Eistees in mehr als 90 Ländern weltweit verkauft. Rauch beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiter und hat eigene Werke in Österreich, Ungarn, Schweiz und Serbien.

www.bitburger.de
www.rauch.cc
Quelle: www.gastronomie.de

Freitag, 23 November 2007

NRW: Ertrag lässt zu wünschen übrig

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Soziales, Tourismus, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 11:00

Düsseldorf - “Die steigenden Energiekosten bereiten uns Sorgen. Außerdem könnten wir wieder eine Fußball-WM gebrauchen“, so fasst Oscar Koch, Vorsitzender der Fachgruppe Hotels und Tourismus beim Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein-Westfalen (DEHOGA NRW) die Ergebnisse des NRW-Konjunkturberichts für die Hotellerie zusammen.

Nach Angaben der Marktforscher von Luxenburger und Partner aus Düsseldorf beteiligten sich für den Bezugszeitraum Sommer 2007 insgesamt 359 Hotelbetriebe an Rhein und Ruhr an der Umfrage. Zwar konnten sich Teile der Hotellerie über Umsatzzuwächse (42,1 Prozent) und Ertragsverbesserungen (23,1 Prozent) freuen, doch waren die Zuwächse im Vergleich zum Weltmeisterschaftssommer um rund 10 Prozentpunkte (PP) niedriger (55,1/35,9 PP). Dabei stieg der Anteil derer, die Einbußen in beiden Bereichen zu verzeichnen hatten und zwar beim Umsatz von 20 auf 29,2 Prozent und beim Ertrag von 30,2 auf 37,6 Prozent.

Die Zimmerpreise blieben überwiegend konstant (51,3 Prozent), ebenso wie die Mitarbeiterzahl (71 Prozent). Das Hauptproblem der Hotellerie sah jeder Vierte in den explodierenden Energiekosten, was auch auf Sicht einer der wichtigsten Problem-Faktoren sein wird.

Der DEHOGA NRW sensibilisiert mit seiner Energiekampagne Gastgewerbe schon jetzt Hoteliers und Gastronomen für das Thema Ressourcenschonung und Energieeinsparung. „Wir waren die erste Branche, die das Thema angegangen ist und werden auch künftig bei diesem Thema am Ball bleiben“, so Oscar Koch. Das Ergebnis für die Gastronomie kommentiert Heinz Gerd Deffner, Vorsitzender der Fachgruppe Gaststätten folgendermaßen: „Es gibt weiterhin keinen klaren Trend. Mehrwertsteuererhöhung, gestiegeneEnergiepreise einerseits, etwas besseres Konsumklima andererseits.“

Trotz des mitunter widrigen Wetters meldeten fast 60 Prozent der 250 teilnehmenden Unternehmer gleich gebliebene oder gestiegene Umsatzzahlen(Vorjahr: 55 Prozent). Auch die Ertragssituation verbesserte sich leicht: Zwar konnten sich im Bezugszeitraum Sommer 2007 nur 16 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent) über Ertragszuwächse freuen, allerdings gaben „nur“ 55,6Prozent im Vergleich zu 61,3 Prozent Ertragseinbußen an. Die Gästezahlen haben sich leicht verbessert: Mehr Betriebe konnten mehr Gäste (24 zu 22 Prozent), weniger Betriebe weniger Gäste (38,8 zu 40,5Prozent) begrüßen.

Als Hauptprobleme sah die Branche steigende Energie- (18,6 Prozent) und allgemeine Betriebskosten (17,1 Prozent) an. Insgesamt beurteilten 45,2 Prozent die Situation als befriedigend, jeweils rund 26 Prozent als gut beziehungsweise schlecht. Gerade in der getränkeorientierten Gastronomie bleibt das ThemaNichtraucherschutz oben auf der Tagesordnung. „Der vorliegende Entwurf zum Nichtraucherschutzgesetz kümmert sich leider überhaupt nicht um kleine Gaststätten. Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung nach einerWahlfreiheit für Ein-Raum-Betriebe bis 100 Quadratmeter“, so Heinz Gerd Deffner abschließend.

http://cms.dehoga-nordrhein.de
Quelle: www.ahgz.de

Der Schwarzwald boomt

Gespeichert unter: Tourismus — Thomas Hendele @ 10:54

Freiburg - Die Ferienregion Schwarzwald rechnet 2007 mit einem neuen Rekordergebnis. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg die Zahl der Gästeankünfte in den statistisch erfassten gewerblichen Unterkunftsbetrieben um 4,8 Prozent auf 4,87 Mio. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,4 Prozent auf 14,72 Mio. Das gab Landrat Jochen Glaeser bei der Bilanzkonferenz der Schwarzwald Tourismus Gesellschaft in Freiburg bekannt.

Schon 2006 war ein Rekordjahr für den Schwarzwaldtourismus, allerdings waren damals die Übernachtungszahlen noch rückläufig. Zum wichtigen Werbe-Argument hat sich die Konus-Gästekarte entwickelt. Ihr Gültigkeitsbereich wird 2008 auf den gesamten Schwarzwald ausgedehnt. Mit der Konus-Gästekarte haben Urlauber von dann rund 6000 Gastgebern in mehr als 100 Ferienorten freie Fahrt mit dem ÖPNV in allen neun Verkehrsverbünden zwischen Pforzheim und Basel.

www.schwarzwald-tourismus.info
Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 21 November 2007

Michelin-Führer 2008: Sterne-Regen über Deutschland

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Küche — Thomas Hendele @ 13:40

Die deutsche Gastronomie ist um drei neue Spitzenrestaurants reicher: Die bekannt kritischen Tester des Michelin-Führers zeichneten in der deutschen Ausgabe die Restaurants „Bareiss“ in Baiersbronn, „Amador“ in Langen und „GästeHaus“ in Saarbrücken mit drei Sternen aus. Noch nie in der 43-jährigen Geschichte des Michelin-Führers Deutschland rückten so viele Häuser auf einmal in die kulinarische Spitzenklasse auf. Damit steigt die Zahl der Drei-Sterne-Restaurants in Deutschland auf neun.

Insgesamt vier Restaurants erhalten in der umfangreich aktualisierten Neuauflage 2008 des Michelin-Führers erstmals zwei der begehrten Michelin-Sterne. Letztmals gab es 1989 so viele Aufwertungen. Weitere 16 Häuser wurden von den fest angestellten und unabhängigen Michelin-Inspektoren neu mit einem Stern ausgezeichnet. Insgesamt steigt die Zahl der Sterne-Restaurants in Deutschland auf neun Drei-Sterne-Häuser, 15 Zwei-Sterne-Häuser und 184 Ein-Stern-Betriebe. Damit gehört die deutsche Spitzengastronomie aktuell zur interessantesten in Europa.

Darüber hinaus führt die jüngste Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers wieder eine Reihe von Restaurants auf, die bei weiterhin konstant hoher Küchenleistung hoffen können, mit einem Stern ausgezeichnet zu werden oder in den nächsthöheren Sterne-Rang aufzurücken. Die Liste dieser so genannten Hoffnungsträger umfasst neun bislang sternlose Restaurants. Außerdem wurden 46 Adressen neu mit einem Bib Gourmand für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Elf weiteren Häusern strichen die Michelin Inspektoren allerdings auch den Stern.

Der Michelin-Führer Deutschland 2008 ist seit 16. November für 29,95 Euro im Handel und nennt auf 1.512 Seiten insgesamt 6.440 Adressen, davon 4.835 Hotels und 1.650 Restaurants.

www.michelin.de
Quelle: TOP Hotel

EDV & Technik: Die gewissen Extras

Gespeichert unter: Der Gast, EDV & Multimedia, Hotellerie — Thomas Hendele @ 13:36

Dass Japan in puncto Technik sowohl dem Alten als auch dem Neuen Kontinent stets um eine Nasenlänge voraus ist, das ist kein Geheimnis. Wenn aber in diesem hochtechnisierten Land das Hotel einer asiatischen Gruppe entsteht, die ohnehin für Luxus und Innovationen bekannt ist, dann darf man auf Gästezimmer der ganz besonderen Art gespannt sein – nicht nur wegen ihrer standardmäßigen Nagellacktrockner.

Die Rede ist vom neuen Peninsula in Tokio, das im September im Herzen der japanischen Metropole seine Tore geöffnet hat. Auch der achte Ableger der Luxushotelgruppe bietet wie die Schwesterhäuser in Peking, Hongkong, Manila, Bangkok, New York, Chicago und Beverly Hills eine Fülle von Annehmlichkeiten, die weit über das übliche Angebot eines Hotels hinausgehen. Da wäre das Wedding-Center mit hauseigener Hochzeitskapelle zu nennen, die große Rolls-Royce- und BMW-Flotte oder die fünf Top-Restaurants unter der Regie des deutschen Executive Chefs Gerhard Droll.

Ganz neu sind all diese Vorzüge freilich nicht – es gibt sie auch in anderen Top-Hotels. Neu und schlichtweg einzigartig ist aber das, was den Gast auf seinem Zimmer beziehungsweise seiner Suite erwartet. Die Bandbreite an technischen Innovationen in den 364 Refugien reicht vom Nagellacktrockner über einen speziellen „Spa-Button“ und diverse Bluetooth-Einrichtungen bis hin zu Mehrfachsteckdosen, die Adapter überflüssig machen. Entwickelt wurden diese Features von einem 20-köpfigen Ingenieursteam, das nur ein Ziel verfolgt: dem Gast bedienerfreundliche Technik zu offerieren. Peninsula ist übrigens die einzige Hotelgruppe weltweit, die über eine derartige Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Bereich Hotelzimmer-Technologie verfügt.

Ausgeklügelte Kommunikation

Eine Kreation dieses Research & Technology Departments ist das WiFi-System auf den Zimmern in Kombination mit der Telekommunikationsanlage. Damit werden beispielsweise – bei entsprechender Konfiguration – ankommende Handy-Gespräche automatisch via Bluetooth auf alle Apparate im Hotelzimmer weitergeleitet. Gleiches gilt für Skype-Telefonate. Darüber hinaus steht dem Gast ein mobiles Telefon zur Verfügung, das im gesamten Hotel wie ein Gästetelefon funktioniert, außerhalb des Peninsula aber als mobiles Gerät für Anrufe innerhalb der Region Tokio genutzt werden kann. Weitere Details, die das Telefonieren angenehmer gestalten, sind eigens entwickelte Pads an den Hörern, die verhindern sollen, dass dieser aus der Hand rutscht oder – zwischen Schulter und Kopf geklemmt – herunterfallen kann. Zudem werden eingehende Anrufe bei ausgeschaltetem Zimmerlicht durch das Aufflackern der über dem Telefon befindlichen Wandbeleuchtung signalisiert. Abgerundet wird das Kommunikationspaket in den Zimmern, die mit mindestens 51 Quadratmetern zu den größten in Tokio gehören, durch einen kostenfreien Breitband-Internetzugang und ein Faxgerät, das – verbunden mit einem Laptop – auch als Drucker fungiert.

Nicht fehlen darf in den Refugien des Peninsula Tokio natürlich eine Konsole am Bett, von der aus sämtliche elektrischen Geräte einfach auf Tastendruck bedient werden können: Klimaanlage, Telefone, Leuchten, Wecker, die „Bitte nicht stören“-Anzeige sowie das Audio- und Videosystem. Über das aktuelle Wetter informiert eine Anzeige an der Tür, an der Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit abzulesen sind.

Auch für die Badezimmer hat sich das Peninsula-Strategieteam eine Neuheit einfallen lassen: den »Spa-Button«. Beim Drücken dieses Knopfes wird die Beleuchtung phasenweise gedämpft, die digitale Anzeige der Uhr im Spiegel erlischt, entspannende Spa-Musik erklingt und an der Tür sowie bei eingehenden Anrufen erscheint bzw. erklingt das „Do not disturb“-Zeichen.

Zu weiteren nützlichen Extras auf den Zimmern des „Pen“ gehören moderne Raumluftbefeuchter sowie eine Schuhbox, die automatisch ein Signal an die Servicekräfte aussendet: Stellt man am Abend die Schuhe in die Box, findet man am nächsten Morgen nicht nur diese geputzt wieder, sondern auch eine druckfrische Zeitung.
Was fehlt noch auf dem Weg zum perfekten Hotelzimmer? Richtig, ein Radio- und TV-System, das keine Wünsche offen lässt. Im Peninsula bedeutet dies: 3000 Radiosender, die automatische Einstellung des Zimmerradios auf das Herkunftsland des Gastes, eine enorme Auswahl an Kabel-, Satelliten- und Informationsprogrammen sowie ein umfangreiches Angebot an Videofilmen, von denen einige kostenlos sind. Last but not least wird dem Gast das „Peninsula Lifestyle-Programm“ offeriert, das eine Vielzahl an Reise-, Musik-, Mode-, Fitness- und Wellnessbeiträgen in verschiedenen Sprachen umfasst.

„Es geht darum, dass wir den Wünschen unserer Gäste nicht nur entgegenkommen, sondern sie vorwegnehmen und mit unserer Technik darauf antworten“, erläutert Fraser Hickox, Leiter des Electronic Services Departments von Peninsula, die Entwicklungen im neuen Haus der Gruppe. Und letztlich galt es auch, einen Ruf zu verteidigen  – denn wo sonst lassen sich technische Innovationen besser realisieren als in der vielleicht modernsten Stadt der Welt. 

http://tokyo.peninsula.com
Quelle: TOP Hotel

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