HOGA News (by HOGA-Lieferanten-Suche.de)

Mittwoch, 19 Dezember 2007

Weihnachten geht’s nach Hause…

Gespeichert unter: Sonstiges — Thomas Hendele @ 11:46

Liebe Leser & Leserinnen,

wundern Sie sich nicht, wenn Sie hier in den kommenden Tagen keine Neuigkeiten mehr lesen… auch wir feiern mit unseren Familien.

Um Ihnen jedoch die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, hier noch ein kleines Gedicht:

When the last Kalender-sheets
flattern trough the winterstreets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come – the Weihnachtszeit.
All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene things
and the Churchturmglocke rings.
Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry „Attention“.
Rufen for the Feuerwehr:
„Please come quick to loeschen her!“
Goes the Taennchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
„We are killed bis to Silvester“
.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Wir lesen uns… ;-)

www.hoga-lieferanten-suche.de
http://hogalieferantensuche.wordpress.com

Erneut rote Zahlen bei Club Med

Gespeichert unter: Tourismus, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 11:40

Paris - Nach zwei Jahren mit Gewinn ist der Club Méditerranée im Ende Oktober abgeschlossenen Finanzjahr 2006/2007 vorübergehend wieder in die Verlustzone abgerutscht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Henri Giscard d’Esaing auf der Jahrespressekonferenz in Paris. Während im Vorjahr unterm Strich noch ein Reingewinn von 5 Mio.Euro ausgewiesen wurde, war es diesmal ein Verlust von 8 Mio. Euro, obwohl der Umsatz um 2,8 Prozent auf 1,727 Mrd. Euro geklettert ist. Die Ursache liegt Giscard d’Esaing zufolge vor allem im „vorsichtigen Umgang des Unternehmens mit seinem Besitzstand“. Angesichts der Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt habe das Unternehmen geplante Verkäufe vorläufig zurückgestellt.

„Unsere Aktiva sind jedoch von hoher Qualität und von der gegenwärtigen Krise nicht dauerhaft berührt“, versicherte der Vorstandsvorsitzende. Bis Ende 2008 werde der Club Méditerranée wieder rentabel sein, ist Henri Giscard d’Esaing überzeugt. Er begründet das mit dem gegenwärtigen und noch bis Ende 2008 reichenden Renovierungs- und Restrukturierungsprogramm, mit dem die gesamte Angebotspalette hinsichtlich Qualität, Preis und damit auch Gewinn angehoben werden soll. Mit einem Aufwand von 1 Mrd. Euro wurden bisher 70 Feriendörfer renoviert, 20 neu gebaut und 65 geschlossen.

www.clubmed.de
Quelle: www.ahgz.de

Dienstag, 18 Dezember 2007

Gastgewerbe-Umsatz im Oktober 2007 real 3,2 % weniger

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Management, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 15:46

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland im Oktober 2007 nominal um 0,6 % und real um 3,2 % niedriger als im Oktober 2006.

Nur die Pacht-Kantinen und Caterer, zu denen auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, erzielten im Oktober 2007 nominal und real höhere Umsätze als im Oktober 2006 (nominal +5,4 %, real +2,5 %). Im Beherbergungsgewerbe wurde nominal 2,2 % mehr, real aber 0,2 % weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Das Gaststättengewerbe blieb nominal und real deutlich unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats (nominal -3,9 %, real -6,7 %).

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2007 setzte das Gastgewerbe nominal 0,4 % und real 2,9 % weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

www.destatis.de
Quelle: www.cafe-future.net

Lebensmittelpreise steigen weiter

Gespeichert unter: Food & Beverage, Gastronomie, Hotellerie, Küche, Lieferanten — Thomas Hendele @ 15:44

Nach Aussagen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise für Lebensmittel im November 2007 im Vergleich zum November 2006 um 5,8%. Meldungen in der Presse, wonach Lebensmittel die Inflation anheizen, sind allerdings überzogen. Die gegenwärtigen Preissteigerungen verringern lediglich den Abstand zwischen der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten und den bisher ausgesprochen niedrigen Lebensmittelpreisen in Deutschland. Hintergrund für diese Entwicklung sind teilweise dramatische Preissteigerungen für landwirtschaftliche Produkte. Die Daten des renommierten Commodity Research Bureau (CRB) verdeutlichen, dass der Preisindex der zehn wichtigsten Nahrungsmittel in den vergangen sieben Jahren um mehr als 80% zugelegt und im Juli 2007 seinen bisherigen Höchststand erreicht hat.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind bekannt: stark steigende Nachfrage aus den Schwellenländern China und Indien, eine wachsende Weltbevölkerung, veränderte Konsumpräferenzen und klimatische Einflüsse. Hinzu kommt die Konkurrenz um die Anbauflächen zwischen der Produktion von Nahrungsmitteln und der Erzeugung von Bioenergie, die preissteigernd wirkt.

Die deutsche Ernährungsindustrie verfolgt diese Entwicklung mit großer Sorge. Je nach Be- und Verarbeitungsgrad stellen die Rohstoffkosten einen wesentlichen Anteil an den gesamten Produktionskosten dar, der je nach Produkt bis zu 80% betragen kann. In dieser prekären Rohstoffsituation kommen weitere Kostensteigerungen für Energie, Verpackung und Transport belastend hinzu. Die Hersteller sind nicht in der Lage, die gestiegenen Kosten durch Einsparungen an anderer Stelle zu kompensieren. Die gestiegenen Kosten müssen in den Verkaufspreisen für Lebensmittel und Getränke über den Handel an die Verbraucher weiter gegeben werden. Geschieht dies nicht, verringern sich die Erträge mit negativen Auswirkungen für Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze.

www.BVE-online.de
Quelle: www.cafe-future.net

Die neue Lebensmittelhygiene-Mantelverordnung: Eine Herausforderung für Lebensmittelunternehmen

Gespeichert unter: Küche, Recht — Thomas Hendele @ 15:40

Gerade vor dem Hintergrund der viel diskutierten „Gammelfleisch-Fälle“ steht die Einhaltung lebensmittelhygienerechtlicher Vorschriften immer mehr im Fokus der Behörden. Das Hygienerecht befindet sich allerdings unverändert stark im Fluss, dessen vorläufigen Schlusspunkt aktuell die so genannte Lebensmittelhygiene-“Mantel-Verordnung“ markiert.

Zwar hat die Europäische Union mit einem bereits seit dem Jahr 2006 geltenden so genannten „Hygienepaket“ den Versuch unternommen, die Hygienebestimmungen gemeinschaftsweit zu harmonisieren und zu vereinfachen. Auch dieser neue Regulierungsrahmen ist jedoch durchaus komplex und enthält drei Hygiene-Verordnungen, die durch mehrere Durchführungsverordnungen sowie durch Leitlinien der Europäischen Kommission flankiert werden. Damit jedoch nicht genug: Für den deutschen Gesetzgeber hat das Hygienepaket einen erheblichen Änderungsbedarf in Bezug auf das bisher geltende nationale Hygienerecht ausgelöst. Die bisherigen nationalen Hygienebestimmungen, wie z. B. die Lebensmittelhygiene-Verordnung oder die Vorschriften des Fleisch- und Geflügelfleischhygienerechts mussten weitgehend aufgehoben werden. Umgekehrt mussten ergänzende nationale Hygienevorschriften erlassen werden, soweit dies von den neuen EG-Verordnungen vorgeschrieben wird.

Mit der im August 2007 in Kraft getretenen „Verordnung zur Durchführung von Vorschriften des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechtes“ („Mantel-Verordnung“) erfolgte nunmehr – mit einiger Verspätung – diese Anpassung und Bereinigung des deutschen Lebensmittelhygienerechts an die neue EU-weite Rechtslage. Durch diese „Mantelverordnung“ werden zahlreiche nationale Verordnungen mit hygienerechtlichem Bezug aufgehoben, darunter insbesondere die „alte“ Lebensmittelhygiene-Verordnung. Anstelle dieser bisherigen Verordnungen treten in Ergänzung bzw. in Durchführung des unmittelbar geltenden EU-Hygienepakets mehrere neue oder neu gefasste Verordnungen, insbesondere eine „neue“ Lebensmittelhygiene-Verordnung und eine sog. „Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung“. Eine Vielzahl von Verordnungen – von der Butterverordnung bis zur Zusatzstoff-Zulassungsverordnung – wurden durch die Mantel-Verordnung in bestimmten Details geändert.

Die neue Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) hat mit der alten Lebensmittelhygiene-Verordnung praktisch nur noch den Namen gemeinsam und beschränkt sich auf nationale Ergänzungen des mit dem EU-Hygienepaket gemeinschaftsrechtlich bereits im Wesentlichen abgesteckten Rechtsrahmen. Vor allem regelt die neue LMHV Anforderungen an die Abgabe kleiner Mengen bestimmter Primärerzeugnisse. Außerdem regelt die LMHV auch hygienische Anforderungen an die Herstellung bestimmter traditioneller Lebensmittel wie z. B. Latwerge und Süßwaren oder Brot und Backwaren.

Die Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung (Tier-LMHV) sieht weitere spezielle Regelungen für Lebensmittel tierischen Ursprungs vor. Darüber hinaus finden sich spezifische Hygieneanforderungen für die Abgabe von Lebensmitteln tierischen Ursprungs durch Einzelhandelsbetriebe, die aus dem Anwendungsbereich des EU-Hygienepakets ausgenommen sind. Auch schreibt die Tier-LMHV Warnhinweise bei Hackfleisch und Fleischzubereitungen vor, die aus oder unter Verwendung von Separatorenfleisch hergestellt worden sind. Ferner finden sich u. a. Regelungen zur Abgabe von Rohmilch oder Rohrahm an Verbraucher, Anforderungen an das Gewinnen, Behandeln und Inverkehrbringen von Vorzugsmilch oder Vorschriften für die Herstellung von Käse mit einer Reifezeit von mindestens 60 Tagen etc.

Schon diese lediglich überblicksartige Aufzählung zeigt: Auch das neue Lebensmittelhygienerecht bleibt nur schwer überschaubar. Nach wie vor werden Lebensmittelunternehmen mit einer Vielzahl von Hygienebestimmungen konfrontiert, die sich teils aus deutschen Normen, teils unmittelbar aus EU-Rechtsakten ergeben. Hier den Überblick zu behalten, ist selbst für Kenner der Materie schwierig. Gleichzeitig ergeben sich z. B. aus dem neuen Verbraucherinformationsgesetz verschärfte Sanktionsmöglichkeiten bei etwaigen Verstößen, insbesondere drohen Lebensmittelunternehmen erheblich schneller als bislang durch behördliche Produktwarnungen „an den Pranger“ gestellt zu werden. Die hygienerechtliche „Compliance“ bleibt daher eine zentrale Herausforderung für Lebensmittelunternehmen.

www.forum-verlag.com/haccp
Quelle: www.gastronomie.de

Freitag, 14 Dezember 2007

Bayern: Rauchverbot passiert Landtag

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Recht, Soziales, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 10:07

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München – Nun ist es amtlich: In Bayern gilt von 1. Januar 2008 an das strikteste Nichtraucherschutzgesetz ganz Deutschlands. Der Bayerische Landtag hat die Gesetzesvorlage am Mittwoch verabschiedet. In Gaststätten, Kneipen, Bars, Discotheken und Restaurants darf nicht mehr geraucht werden. Die Wirte dürfen keine separaten Raucherräume stellen, auch in Festzelten ist die Qualmerei verboten.

Der Bayerische Brauerbund und der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEWBK) hatten sich bis zuletzt für Nachbesserungen ausgesprochen. Am vergangenen Montag hatten Gastronomen aus ganz Bayern und Gäste an eine Protestkundgebung gegen das Gesetz im Löwenbräukeller abgehalten.

Wirte und Vereine fordern, dass kleine Gaststätten selbst entscheiden dürfen, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokale sein wollen. Diese Freiheit hat bisher kein Bundesland zugestanden. In Baden-Württemberg, Hessen oder Niedersachen dürfen Wirte jedoch einen separaten Raucherraum stellen. Der VEWBK setzte sich außerdem für die Interessen der Wiesn-Wirte ein und grenzte sich von der Position des Bayerischen Hotel-und Gaststättenverbandes (BHG) ab, der sich „wenn schon Rauchverbot“, dann für „ein generelles“ ausgesprochen hatte.

Quelle: www.ahgz.de

Mehr Nähe, mehr Trinkgeld

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie — Thomas Hendele @ 10:00

Paris - Berührt das Bedienungspersonal in Lokalen Gäste bei der Bestellung wie zufällig leicht am Unterarm, gibt es mehr Trinkgeld. Das zeigt die Studie einer Universität in der Bretagne, bei der die Wissenschaftler mit speziell trainierten Servicekräften in örtlichen Bistros solche Versuche unternahmen. Ähnliches fand eine Universität in der Provence heraus. Werden Kunden in Boutiquen scheinbar zufällig berührt, bleiben sie fast doppelt so lange – womit sich die Chancen der Verkäufer auf mehr Umsatz deutlich erhöhen.

Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 13 Dezember 2007

Neue Marketingleiterin bei Schönwald Porzellan

Gespeichert unter: Lieferanten, Management, Personen — Thomas Hendele @ 10:38

Martina Erbele, 36, ist seit November 2007 neue Marketingleiterin beim Porzellanhersteller Schönwald, einer Zweigniederlassung der BHS tabletop AG in Selb. Zuvor arbeitete sie für Bang & Olufsen und die MM MerchandisingMedia GmbH in München, ein Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG. Martina Erbele tritt die Nachfolge von Birgit Dubberke an, die am 1. Januar 2008 die Bereichsleitung Marketing der BHS tabletop AG übernimmt.

www.schoenwald.de
Quelle: www.cafe-future.net

Buchtipp: Neuer Restaurantguide „Eat / Germany“

Gespeichert unter: Buchtips, Gastronomie — Thomas Hendele @ 10:35

Wo geht man in Deutschland Essen? Der Tre Torri Verlag und American Express stellen 100 Restaurants vor, die man kennen muss. Das Besondere: Der 400 Seiten starke Guide ist frei von Bewertung und beschreibt Restaurants der Spitzengastronomie mit sehr persönlicher Note von Herausgeber Ralf Frenzel.

Ausschlaggebend für die Auswahl der Locations waren neben der kulinarischen Kreativität der Gerichte auch das Können und die Philosophie der Küchenchefs – ebenso das Ambiente der Restaurants sowie die Vielfalt und Güte der Weinkeller. Jedes Restaurant wird auf zwei Doppelseiten mit ausgewählten Hochglanzfotos anschaulich porträtiert. Das Nachschlagewerk ist in der Qualität eines anspruchsvollen Coffee-Table-Books gestaltet: alphabetisch geordnet, mit einem Städteregister versehen und im handlichen Format mit Softcover.

Für den Guide haben sich zwei kompetente Partner zusammengeschlossen: Tre Torri steht schon seit Jahren für kulinarische Kompetenz. Aber auch für American Express ist Genuss kein Neuland. Zum Beispiel hat das Unternehmen mit der Aktion „Service-Oase Deutschland“ einen Preis ins Leben gerufen, der Restaurants für ihre Kundenfreundlichkeit auszeichnet. Anfang 2008 wird die Auszeichnung zum zweiten Mal verliehen. Für Inhaber der American Express Centurion und Platinum Card gibt es den Restaurantguide jeweils in limitierter Sonderedition in besonders edler Ausstattung mit satinleinenbezogenem Hardcovereinband in schwarzem Lederschuber bzw. in hochwertiger Platinoptik. Beide Ausführungen sind exklusiv über American Express erhältlich.

420 Seiten, Softcover, durchgehend 4-farbig, Tre Torri Verlag 2007, ISBN 978-3-937963-74-7, 40,- EUR

www.tretorri.de
Quelle: www.cafe-future.net

Mittwoch, 12 Dezember 2007

GEMA feiert immer mit

Gespeichert unter: Gastronomie, Hotellerie, Recht — Thomas Hendele @ 10:52

Berlin - Zum Jahreswechsel werden wieder viele Gastronomen und Hoteliers Silvesterveranstaltungen mit Live-Musik oder Tonträgermusik durchführen. Ist dies der Fall, dann sitzen die Gema und unter Umständen auch andere urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften mit am Tisch. Denn die von der Gema vertretenen Urheber haben nach dem Urheberrechtsgesetz einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung, wenn öffentlich Musik gespielt wird. Da die Gema die Durchführung von Kontrollen durch ihren Außendienst sowie telefonische Überprüfungen angekündigt hat, sollte jeder Gastronom und Hotelier wissen, was er bei der Anmeldung der Veranstaltung zu beachten hat.

Weicht die Musikaufführung zu Silvester vom normalen und bereits lizenzierten Geschäftsbetrieb ab – liegt also eine besondere Musikdarbietung vor – muss diese Musiknutzung der Gema spätestens drei Tage vor der Durchführung gemeldet werden. Die Anmeldung sollte per Fax oder E-Mail erfolgen, damit der Unternehmer einen entsprechenden Nachweis hat.

Berechnungsgrundlagen für die Höhe des zu zahlenden Tarifes sind bei Veranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik die Quadratmetergröße des beschallten Raumes sowie die Höhe des Eintrittsgeldes. So kostet zum Beispiel die Durchführung einer Silvesterveranstaltung am 31. Dezember 2007 mit Live-Musik in einem beschallten Raum bis 266 Quadratmeter und mit 20 Euro Eintritt einen Betrag von 243,50 Euro (zzgl. 7 Prozent USt). Eine Silvesterveranstaltung mit Tonträgermusik bis 200 Quadratmeter und mit 10 Euro Eintritt kostet 198,80 Euro (zzgl. 7 Prozent USt.). DEHOGA-Mitglieder erhalten auf die genannten Gema-Gebühren einen Verbandsnachlass von 20 Prozent.

Bei Silvesterveranstaltungen mit Menüzwang wird regelmäßig kein gesondertes Eintrittsgeld für die Musik ausgewiesen, sondern ein Pauschalpreis. Die Gema legt in diesen Fällen meist zwei Drittel des Gesamtpreises als Menüanteil und ein Drittel als Musikanteil zugrunde. Diese pauschale Berechnungsmethode führte in der Vergangenheit oftmals zu ungerechtfertigt hohen Anteilen für die Musik und folglich zu sehr hohen Gema-Gebühren.

In Verhandlungen mit der Gema ist es dem DEHOGA gelungen, eine für viele Gastronomen gerechtere Berechnung zu vereinbaren. Jeder Gastronom ist nunmehr gegenüber der Gema berechtigt, im Einzelfall darzulegen, dass seine Menukosten höher sind, als der von der Gema angenommene Pauschalbetrag in Höhe von zwei Drittel des Gesamtpreises. Der Gastronom kann fortan der Gema seine Kalkulation anhand der sonst üblichen Bruttoverkaufspreise für die einzelnen Menukomponenten darlegen. Der Gema sind grundsätzlich der tatsächliche Menupreis sowie die Kalkulation mitzuteilen.

Der DEHOGA hat hierzu ein entsprechendes Merkblatt für Mitglieder mit weiteren Hinweisen erstellt. Für Rückfragen stehen die DEHOGA-Landesverbände jederzeit zur Verfügung.

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

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