HOGA News (by HOGA-Lieferanten-Suche.de)

Montag, 31 März 2008

Mannheim ist besser als der Rest

Heidelberg – Der Zimmererlös (RevPar) der Kettenhotellerie in Mannheim wächst mit plus 5 Prozent um 2 Punkte mehr als im deutschen Durchschnitt. Zurzeit verfügt die baden-württembergische Stadt über 3.500 Hotelzimmer, weitere 1.000 sind bis zum Jahr 2009 geplant.

Die Kettenhotels in der Region Mannheim-Heidelberg haben ihre Schwächephase offenbar überstanden. Ihr RevPar (Erlös pro Zimmer) legte im Januar 2008 in Mannheim im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 5 Prozent auf 42 Euro zu. Damit wuchs der Erlös um 2 Punkte mehr als auf dem Gesamtmarkt Deutschland. Obwohl der Januar die niedrigste Belegungsrate des Jahres aufwies (52,4 Prozent), erreichten die durchschnittlichen Zimmerpreise mit einem Plus von 3,9 Prozent die 80-Euro-Marke und näherten sich dem deutschen Jahresdurchschnitt.

Quelle: www.ahgz.de

OpenTable: Online-Reservierungssystem jetzt auch in Deutschland

OpenTable, San Francisco, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Reservierungs- und Gästemanagementsysteme für Restaurants, will nun auch den deutschen Markt erobern. Bereits im vergangenen Herbst eröffnete das Unternehmen mit der Open Table GmbH, Frankfurt, eine eigene Niederlassung im deutschsprachigen Raum. OpenTable ist rund um den Globus in über 8.000 Restaurants im Einsatz und nach eigenen Angaben mit bisher mehr als 50 Mio. Gästebuchungen Marktführer. In Deutschland haben sich bereits rund 100 Restaurants, darunter Top-Adressen wie Zarges und Holbein’s in Frankfurt, Juan Amador (Langen) und Holtmann’s in Köln für die Gästemanagement-Lösung entschieden.

OpenTable wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Spitzengastronomen entwickelt und ersetzt das herkömmliche Reservierungsbuch durch eine Hard- und Software-Lösung, die dem Gastronomen als Komplettsystem zur Verfügung gestellt wird. Dabei ist OpenTable nicht nur die elektronische Variante des Reservierungsbuches, sondern auch eine praktische Lösung für das Tischmanagement und die Annahme von Online-Reservierungen in Echtzeit.

Die Vorteile: Umsatzsteigerungen und Kostenreduzierung durch einfache und übersichtliche Reservierungsverwaltung sowie eine optimierte Auslastung durch die elektronische Tischplanverwaltung. „Unter anderem hat eine Studie von American Express gezeigt, dass die No-Show-Rate durch OpenTable von 15 auf 5 % gesenkt werden kann“, erklärt David Pritchard, Managing Director OpenTabel Europe. „Grund ist unsere einfache Stornierungsmöglichkeit via email, die den Gästen ermöglicht, unkompliziert und ohne einen Anruf abzusagen.“ Mit OpenTable lassen sich außerdem die individuellen Vorlieben der Gäste erfassen und für Marketingaktionen aller Art nutzen.

Als weltweiter Marktführer beansprucht OpenTable außerdem für sich, vor allem das weit gereiste Business-Publikum in die Restaurants der Metropolen zu bringen. „Wer beispielsweise zu einem Geschäftstermin in Frankfurt ist, informiert sich auf unserer Website über die teilnehmenden Restaurants, ihr Angebot und Ambiente, und kann bei Bedarf sofort buchen – von überall auf der Welt“, erläutert Stefan G. Haak, OpenTable Deutschland. Der Großteil der OpenTable-Kunden agiert im mittleren bis gehobenen Gastronomiesegment.

Seit kurzem arbeitet OpenTable außerdem mit dem Gault Millau zusammen, dessen Restaurantempfehlungen ab sofort auf der OpenTable-Website verfügbar gemacht werdem. Auf dem Gault-Millau-Webportal wiederum kann der Restaurantgast den OpenTable Online-Reservierungsservice schnell und einfach nutzen.

www.opentable.de
Quelle: www.cafe-future.net

Freitag, 28 März 2008

Embrace Hotels bekommt Auszeichnung der Behindertenwerkstätten

Hamburg – Die Embrace-Hotelkooperation aus Hamburg hat den Preis „Exzellent Kooperation“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen gewonnen. Die Auszeichnung wird seit 2006 jährlich verliehen. Der 2007 gegründete, deutschlandweite Verbund besteht aus derzeit 14 Hotels mit 374 Zimmern und 731 Betten. Von den 215 Mitarbeitern, die in den Mitgliedsbetrieben arbeiten, haben 144 Menschen eine Behinderung. Das sine zwei Drittel aller Beschäftigten. Sämtliche Hotels, die dem Netzwerk angehören, sind barrierefrei. Gäste mit einer Behinderung können die Häuser ohne fremde Hilfe besuchen. Die Zimmerpreise liegen zwischen 40 Euro und 130 Euro.

Die Hotelkooperation Embrace ist ein Netzwerk integrativer Hotelbetriebe, deren Träger Werkstätten für behinderte Menschen oder sogenannte Integrationsbetriebe sind.Es handelt sich um normale Erwerbsbetriebe, die in besonderem Maße die berufliche Zusammenarbeit behinderter und nichtbehinderter Menschen fördern und deren Belegschaft zu mindestens einem Viertel aus Menschen mit schwerer Behinderung besteht.

Die Kooperation will Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abbauen und Arbeitsplätze schaffen, mit denen die Integration gefördert wird. Die Mitgliedshotels des Netzwerkes profitieren von dem Zusammenschluss durch eine gemeinsame Vermarktung über die Embrace-Internetseite und HRS sowie durch den fachlichen Austausch untereinander.

Das Konzept des Verbundes, der mit elf Mitgliedern begann, hat schon im ersten Jahr drei weitere Hotelbetriebe überzeugt. Neue Kooperationspartner zu gewinnen, so Axel Graßmann, Vorsitzender des Präsidiums der Embrace Hotels, ist eines der Hauptanliegen der nächsten Jahre. Die Organisation strebt eine flächendeckende Präsenz in Deutschland an. Sie setzt sich dafür ein, die Idee des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung im Gastgewerbe weiter zu verbreiten.

www.embrace-hotels.de
Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 27 März 2008

Pocketguide Mosel als Tourenplaner in mehreren Sprachen

Bernkastel-Kues – Die Themen Kultur, Wein und naturnahe Freizeitaktivitäten stehen seit Jahren im Mittelpunkt aller Marketing- und Vertriebsaktivitäten der Moselland Touristik (MLT). Neustes Marketingprodukt der Mosellandtouristik zur internationalen Vermarktung der Wein- und Ferienregion Mosel ist der Pocketguide Mosel, der ab sofort in englischer, schwedischer, niederländischer und spanischer Sprachfassung erscheint. Dieser bündelt kompakt touristische Informationen mit Adressen, Telefonnummern, Internetseiten und Öffnungszeiten und gibt Auskunft über ausgewählte Sehenswürdigkeiten in den Städten und Dörfern der Region. Damit bietet der Pocketguide Mosel Orientierung über das breite kulturelle Angebot und erleichtert die Auswahl von touristischen Angeboten je nach persönlichen Vorlieben und Interessen.

„Wir sind froh mit dem handlichen Pocketguide ein kompaktes Werbematerial für die Ferienregion Mosel zu besitzen, das auch außerhalb der Grenzen Deutschlands eingesetzt werden kann und gezielt zur Vermarktung in den wichtigen Quellmärkten dient“, freut sich Sabine Winkhaus-Robert, Geschäftsführerin der Mosellandtouristik GmbH. „In Hinblick auf die zunehmende Bedeutung des Flughafen Hahns für unsere Region und die neuen Gästepotenziale in den RyanAir Destinationen ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betont Winkhaus-Robert weiter.

Neben den Märkten Großbritannien, Irland, Schweden und Italien wird erstmals im Rahmen der Marketing Kooperation mit den Regionen rund um den Hahn Spanien als neues Quellgebiet gezielt beworben. Basis dieser verstärkten Ansprache von Fluggästen bilden der Pocketguide Mosel, die internationalen touristischen Broschüren der Mosellandtouristik und der mehrsprachige Internetauftritt unter www.mosellandtouristik.de.

Die Auflage für das Jahr 2008 beträgt 20.000 Exemplare. Als reines Instrument des Außenmarketings, ist eine Verteilung in der Region nicht vorgesehen. Alle Sprachversionen stehen als PDF zum download unter www.mosellandtouristik.de bereit.

www.mosellandtouristik.de
Quelle: www.ahgz.de

München: Die Bayerische Landeshauptstadt ist das teuerste Reiseziel Deutschlands

Zürich – In München müssen Gäste mehr Geld ausgeben als in anderen deutschen Städten. Das belegt eine Studie der Schweizer Bank UBS.

Innerhalb Europas stehen die Städte Oslo, Kopenhagen und London an der Spitze. Dann folgen Dublin, Zürich, Stockholm, Helsinki, Genf, Paris und Wien. München belegt Rang 14. Aber auch Frankfurt am Main (Rang 17) und Berlin (Rang 23) kosten die Urlauber richtig Geld. Tokio (12), New York (18) oder Hongkong (41), die früher für ihre hohen Preise berüchtigt waren, gehören laut Studie nicht einmal mehr zu den „Top Ten“ weltweit. London beispielsweise sei um 26 Prozent teurer als New York.

Insgesamt wurden 71 Städte „anhand eines nach westeuropäischen Verbrauchsgewohnheiten gewichteten Warenkorbs mit 122 Gütern und Dienstleistungen“ analysiert. Die zehn günstigsten Städte weltweit sind Kuala Lumpur, Buenos Aires, Mumbai, Delhi, Jakarta, Lima, Peking, Shanghai, Nairobi und Kiew.

www.ubs.com/schweiz
Quelle: www.ahgz.de

Hotelgäste erfüllen Wünsche kranker Kinder

Bad Arolsen – Mit dem Sponsoring eines kostenlosen Ferienaufenthaltes für eine siebenköpfige Familie aus dem westfälischen Rinteln setzen die Ramada und Treff Hotels in Deutschland, der Schweiz und Österreich ihre Unterstützung von „Beyond the Moon“ auch im Jahre 2008 fort. Die international tätige Hilfsorganisation (www.beyondthemoon.org) organisiert Urlaubsreisen für lebensbedrohlich erkrankte Kinder und deren Familien.

Seit Oktober 2005 erfüllte die Hotelkette damit bereits zehn vom Schicksal getroffene Familien Herzenswünsche. Mal ging es an die See, mal ins Disneyland Paris. Finanziert wird das Ganze durch Spendenaktionen in den rund 70 Häusern der Gruppe, bei denen mittlerweile über 30.000 EUR zusammengetragen wurden. Auf Weihnachtsmärkten, Silvesterbällen oder anderen Veranstaltungen. Einen ganz erheblichen Beitrag leisteten auch die Hotelgäste. Schließlich sind in dieser Summe auch jene Beträge enthalten, die im Rahmen der Aktion „Change for Children“ gesammelt wurden. Dabei spenden die Hotelgäste bei Abreise ihr Wechselgeld für den guten Zweck.

www.beyondthemoon.org
www.ramada.de
Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 26 März 2008

tophotelprojects.com: Alle großen Hotelprojekte im Überblick

Frühzeitig wissen, wo welches neue Hotel entsteht: Die international bekannte Datenbank www.tophotelprojects.com bietet neue Recherchemöglichkeiten zu den großen Hotelprojekten weltweit. Mit dem Relaunch des Onlineauftritts wurden die Auswahlmöglichkeiten für professionelle Nutzer verfeinert – so können die Hotelprojekte noch genauer auf die Anforderung des Zulieferers oder Ausstatters selektiert werden. International stehen rund 1.600 Hotel-Neubauprojekte als komplette Datensätze mit allen wichtigen Projektangaben, Beschreibungen und Ansprechpartnern zur Verfügung – und dies für eine Jahrespauschale von 950 bis maximal 2.500 Euro. „Im Laufe dieses Jahres kommen rund 1.000 neue Hotelprojekte in die Datenbank – so kostet der Abruf eines kompletten Datensatzes nur rund einen Euro“, sagt Andreas Rohde, Salesmanager tophotelprojects.com. Allen am Hotelmarkt interessierten Unternehmen – vom Architekten und Planer bis zum Luxusausstatter – bietet tophotelprojects.com eine wertvolle Fachinformation und damit den entscheidenden Vorsprung vor dem Wettbewerb.

Verbesserter Rechercheservice
Die Datenbank von tophotelpojects.com wurde um nützliche Funktionen erweitert. So lässt sich die Recherche zum Beispiel genau einstellen, um „Business Hotels“ in der Region „Asien“ mit „bis zu 500 Gästezimmern“ zu selektieren. Die Datensätze werden übersichtlich in einer Tabelle angezeigt und können entweder gesammelt oder einzeln exportiert werden – zum Beispiel als Excel-Tabelle oder PDF-Datenblätter. „Für komplexe Recherchevorhaben stehen wir auch gern telefonisch zur Verfügung“, sagt Rohde. Anruf genügt: Tel. +49 (0)4263 301-300.

Professionelle Researcher
Das Researchteam von tophotelprojects.com wird ständig erweitert. Am Deutschland-Sitz der Herausgebers, die Unternehmensgruppe CHD Expert, hält das Rechercheteam um Andreas Rohde die Fäden in der Hand – aus allen internationalen Niederlassungen der CHD Expert Group werden täglich neue Hotelprojekte gemeldet. Jeder Datensatz wird sorgfältig in Primärquellen nachrecherchiert und erst nach eingehender Prüfung frei geschaltet. Zudem werden alle publizierten Datensätze regelmäßig aktualisiert.

Service auch für potentielle Abonnenten
Neu bei tophotelprojects.com ist auch der eMail-Newsletter, der kostenfrei bezogen werden kann. Monatlich wird darin über neue Hotelprojekte aus dem Datenbestand von tophotelprojects.com und über Entwicklungen auf den Hotelmärkten berichtet. Der Service steht auch potentiellen Abonnenten zur Verfügung. Zur Bestellung senden Sie ein eMail mit Betreff „Newsletter“ an info@tophotelprojects.com.

Kurzstudien über Hotelmärkte
Regelmäßig publiziert das Team von tophotelprojects.com auch Kurzstudien über wachsende Hotelmärkte wie zum Beispiel China, Dubai oder auch Berlin und Frankfurt/Main. Die Reports werden auf tophotelprojects.com veröffentlicht.

www.chd-expert.de
www.tophotelprojects.com
Quelle: www.gastronomie.de

Beck’s Ice: Bier mit transparenter Optik

Das erste transparente Biermischgetränk der Welt bringt die InBev-Marke Beck’s im Mai dieses Jahres auf den Markt. Beck’s Ice besteht zu je 50 % aus Bier und Erfrischungsgetränk, enthält nur 2,5 % Alkohol und kommt in der neuen, unverwechselbaren Geschmackskombination Limette-Minze. Ganz und gar einzigartig ist die transparente Optik der Biermix-Innovation – ermöglicht durch ein erstmals in der Brautechnik eingesetztes Filtrationsverfahren, wobei die Farbstoffe des Bieres herausgefiltert werden, seine typischen Geschmackseigenschaften jedoch erhalten bleiben.

Mit Beck’s Ice wollen die Bremer Brauer einen neuen Trend setzen und ihren Innovationsvorsprung weiter ausbauen: Mit Biermischgetränke-Kreationen wie Beck’s Green Lemon, Beck’s Chilled Orange oder Beck’s Level 7 habe sich die Marke bereits einen Namen als Vorreiter im Markt gemacht, heißt es aus der Hansestadt. Die Neuheit gibt es als 0,33 l Mehrwegflasche im 24er Kasten, als Kasten mit 4×6 Sixpacks sowie als Tray. Sie wird sowohl im Handel als auch in der Gastronomie angeboten. Das Marketing- und PR-Paket zur Unterstützung der Einführung schließt einen TV-Spot (ab Mitte Juni) ebenso ein wie Print-Anzeigen, Medien-Kooperationen und Plakate, aber auch Online-Maßnahmen. Zusätzlich wird es eigene Beck’s Ice Events und zahlreiche Aktionen in Handel und Gastronomie geben.

www.becks.de
Quelle: www.cafe-future.net

Dienstag, 25 März 2008

Gezielte Investitionen im Gastgewerbe – Knapp jeder 5. Hotelbetrieb will Gästezimmer modernisieren

Die Gäste sind anspruchsvoller geworden: Bei Renovierungen von Gästezimmern und Neuanschaffungen investieren die deutschen Hoteliers gezielter. Groß angelegte Modernisierungen in den Hotels werden zurück gestellt. Insgesamt fällt die Investitionsplanung im Gastgewerbe im Frühjahr 2008 verhalten aus. Insbesondere bei den Restaurants, Kneipen und Bars fallen die Budgets für neue Ausstattung geringer aus – Hauptgrund ist ein abermals negatives Wirtschaftsjahr 2007, das einen Umsatzverlust von drei Prozent (Quelle: Destatis, Wiesbaden) bescherte sowie eine anhaltende Umsatzdelle infolge des Gastro-Rauchverbotes. In der Hotellerie ist die Konjunkturlage etwas besser: Immerhin knapp 20 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels haben Modernisierungen bei Gästezimmern für dieses Jahr fest eingeplant. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren dies rund 29 Prozent der Hotelbetriebe. Die positivsten Einschätzungen haben Betriebe des Gemeinschaftsverpflegung: Rund 60 Prozent der GV-Entscheider haben Neuanschaffungen bei Küchentechnik und Tischausstattungen vor (Quelle: Synovate).

„Trotz des starken Interesses an Neuheiten bei der wichtigsten Fachmesse Internorga treten die Entscheider in Hotellerie und Gastronomie in punkto Neuanschaffungen gezielter auf und investieren gezielt in die wichtigsten Gästebereiche, um den gestigenen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Nach einem eher verhaltenen Wirtschaftsjahr 2007 passen auch die Hoteliers ihre Investitionsplanungen den Ergebnissen an. Für das laufende Jahr haben nur noch rund 19 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels Modernisierungen von Gäste- und Badezimmern fest eingeplant. Vor einem Jahr hatten noch rund 29 Prozent Renovierungen im gesamten Haus vorgesehen. Vor allem die Luxushotels halten sich zurück: Rund elf Prozent planen Modernisierungen ihrer Gästezimmer. Bei den Vier-Sterne-Hotels steigt der Anteil auf über 22 Prozent und in der mittleren Komfortklasse liegt er bei knapp 17 Prozent. Offensichtlich löst sich dagegen der Investitionsstau bei den kleineren Häusern (bis 100 Zimmer): Etwa 45 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dafür wurden Mitte Februar 317 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.

„Die Investitionsplanungen fallen zaghaft aus, da die gesamtwirtschaftliche Lage und die Konjunkturaussichten für die Hotellerie nicht sehr verheißungsvoll sind“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Zwar wird investiert, aber begrenzt. Knapp 20 Prozent der geplanten Renovierungen sind zunächst nur für bis 25 Zimmereinheiten vorgesehen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf Modernisierungen im Sanitärbereich – bei 83 Prozent der Investitionsplanungen sind neue Badezimmer oder teilweise Erneuerungen an Dusche & Co. terminiert. Bei den Gästezimmern selbst liegt der Fokus auf neuen Betten (rund 60%) und neuen Teppichen/Bodenbelägen (66%).

Über zehn Prozent der Hotels haben Erweiterungen und Modernisierungen in der Küche geplant. Mehr als vier Prozent wollen sogar in neue Küchengeräte, wie z.B. Heißluftdämpfer, investieren. Rund 17 Prozent der Häuser wollen auch ihrem Restaurantbereich einen neuen Auftritt verpassen – über sieben Prozent planen, neue Tische und Stühle anzuschaffen. „Der Investitionszyklus für den Restaurantbereich ist bei den meisten Häusern noch nicht erfüllt – daher muss das bisherige Ambiente noch ein Jahr länger halten“, kommentiert Lambracht.

Bei den Hotels, die über einen Tagungsbereich verfügen (rund 80%), ist die Investitionsbereitschaft ebenfalls gedämpft. Lediglich rund sieben Prozent dieser Hotels wollen in neue Bestuhlung und Tagungstische investieren. Neue Tagungstechnik steht nur bei rund fünf Prozent der Betriebe auf dem Plan.

Auch im Segment Wellness ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Von den Hotels mit Wellness- oder Fitnessbereich (knapp über 50%) planen knapp elf Prozent, Fitnessgeräte anzuschaffen oder zu ersetzen. Interessant: Acht Prozent der befragten Hotels wollen in diesem Jahr erstmals einen Wellness-Bereich mit Fitnessgeräten einrichten. „Das Thema Erstinvestitionen bei Wellness ist noch lange nicht ad acta gelegt“, so Lambracht. „Die Nachfrage der Gäste steigt und der Haupttrend Wellness, insbesondere Medical Wellness, ist insgesamt als investitionsträchtig zu bezeichnen.“

In der Hotellerie wird auch weiterhin in technische Anlagen investiert. „Rund sechs Prozent der Betriebe wollen innovative Gäste-Technologie wie WLAN oder neue Hotel-TV-Systeme anschaffen“, sagt Lambracht. Rund fünf Prozent der Hotels haben Elektroinstallationen z.B. in neue Lichtanlagen budgetiert. Bei moderner Buchungstechnik ist die Ausgabenbereitschaft immer noch zurück haltend: Nur rund drei Prozent der Hotels wollen in neue Reservierungssysteme für Internet und elektronische Plattformen investieren. Ebenso sieht es bei Modernisierungen von Umweltsystemen, z.B. modernen Heizungen, aus – auch hier ist bei nur rund drei Prozent der Hotels Geld bereit gestellt. „Das Thema ‘Green Hotelier’ sollte man noch nicht überbewerten“, konstatiert Lambracht. „Die Investitionsplanungen konzentrieren sich zunächst auf Gäste-relevante Bereiche, ehe der Umweltgedanke verfolgt wird.“

GV-Boom: Kantinen wollen immer mehr modernisieren
In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) herrscht laut „GV-Barometer 2008″ (Herausgeber: Synovate, München) in weiten Teilen euphorischer Optimismus. Rund 68 Prozent der Betriebsrestaurants (Kantinen) planen Neuanschaffungen. Gleichzeitig wird das Investitionsklima von 66 Prozent der Kantinen als „gut“ (2007: 63%) bezeichnet. Damit liegt der Wert so hoch wie noch nie seit Einführung der Branchenuntersuchung vor fünf Jahren. Der Großteil der Investitionen sind größere Budgets für neue Kochanlagen, Herde und Spülmaschinen, aber auch Kassensysteme. In der Klinik- und Heimverpflegung wollen 61 Prozent der Betriebe investieren, hauptsächlich in Kochanlagen und Speisentransport-/Serviersysteme. Dabei wird im Care-Bereich aber das Investitionsklima verhaltener bewertet: nur 55 Prozent der Großküchen (Vorjahr: 58%) haben an die Bereitschaft für Investitionen im eigenen Betrieb eine „gute“ Erwartungshaltung.

Wachstum im Außer-Haus-Markt
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer-Haus-Markt gilt CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Das Marktforschungsinstitut wurde vor zehn Jahren gegründet und ist seit 2002 Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.

Die Experten verfügen über eine Datenbank der Betriebe des Außer-Haus-Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel – mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktualisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH.

Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.

www.chd-expert.de
Quelle: www.gastronomie.de

Freitag, 21 März 2008

Hoffnung auf reduzierten Mehrwertsteuersatz sinkt

Potsdam – Ein niedrigerer Mehrwertsteuersatz für das Hotel- und Gaststättengewerbe scheint derzeit in weite Ferne gerückt. Laut Welt Online denkt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) nicht daran, etwas am System der reduzierten Mehrwertsteuersätze zu tun. So habe Steinbrück bei einem Treffen mit Unternehmern in der Industrie- und Handelskammer Potsdam auf die Frage eines Hoteliers geantwortet.

Quelle: www.ahgz.de

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