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Mittwoch, 30 Juli 2008

Bundesverfassungsrichter fällen Urteil über Rauchverbot

Das Bundesverfassungsgericht hat heute das Rauchverbot gekippt. Es erklärte die Nichtraucherschutz-Gesetze von Baden-Württemberg und Berlin für verfassungswidrig. Das Urteil dürfte eine Signalwirkung für die restlichen Bundesländer haben.

Bis zum Erlass bleiben die Rauchverbote allerdings in Kraft. Es darf aber in Trinkkneipen mit weniger als 75 Quadratmetern und lediglich einem Raum ab sofort wieder geraucht werden. Außerdem dürfen Diskotheken Raucherräume ausweisen. Zwei Kneipenwirte aus Berlin und Tübingen sowie eines Diskothekenbetreibers aus Heilbronn hatten wegen Umssatzeinbußen geklagt.

Bisher galten in allen 16 Ländern Nichtraucherschutzgesetze, die die Zigarette zum Bier in der Gastronomie allenfalls in einem abgetrennten Nebenraum gestatten. Und auch bei Gerichten mehrerer Länder sind Klagen gegen die Rauchverbote anhängig, deren Erfolgsaussichten das Karlsruher Urteil mitbestimmen dürfte.

Die Nichtraucherschutzgesetze der Länder – von denen die ersten vor knapp einem Jahr in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern in Kraft traten, das letzte Anfang des Monats in Thüringen – machen öffentliche und öffentlich zugängliche Gebäude und Einrichtungen grundsätzlich zur rauchfreien Zone. Dazu gehören Behörden, Schulen und Hochschulen, Sport- und Kulturstätten, Gaststätten, Flughäfen und Krankenhäuser. Allerdings gibt es sowohl bei der Gewährung von Ausnahmen als auch bei der Höhe der Bußgelder für uneinsichtige Raucher unterschiedliche Nuancen.

Fast überall sind Ausnahmen vom Rauchverbot in abgetrennten und entsprechend gekennzeichneten Nebenräumen etwa in Kneipen oder Restaurants möglich. Anders als Hamburg schließen Berlin und Sachsen dabei von Minderjährigen besuchte Diskotheken ausdrücklich von der Ausnahmeregelung aus. Nordrhein-Westfalen wiederum lässt neben Raucherräumen in der Gastronomie auch geschlossene Gesellschaften, vorübergehend aufgestellte Festzelte und „im Brauchtum verankerte regional typische Feste“ als Ausnahmen gelten.

Einzig Bayern verbietet das Rauchen in öffentlich zugänglichen Gaststätten ausnahmslos. Gleiches gilt ab dem kommenden Jahr auch für Festzelte, etwa auf dem Oktoberfest in München. Nur auf geschlossenen Veranstaltungen ist der Zigarettenkonsum in bayerischen Gaststätten ausnahmsweise erlaubt. Im Gegensatz zum Freistaat dürfen Zeltwirte außer in NRW auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg das Rauchen weiter zulassen.

Wer sich an das Rauchverbot nicht hält beziehungsweise als Betreiber einer Gaststätte oder öffentlichen Einrichtung dies nicht durchsetzt, muss je nach Bundesland mit unterschiedlich hohen Bußgeldern rechnen. Während in Hamburg maximal 500 Euro fällig werden, sind es in Sachsen bis zu zehn Mal so viel. Wie „Nachzügler“ Thüringen ahnden weitere Länder die Verstöße erst seit Monatsbeginn, darunter Bremen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

In mehreren Bundesländern haben Gerichte das Rauchverbot in der Gastronomie allerdings per Eilentscheidung schon wieder eingeschränkt. So ist in Sachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz das Rauchen in inhabergeführten Ein-Raum-Kneipen bis auf Weiteres erlaubt, weil sie sonst gegenüber Kneipen mit Raucherraum möglicherweise benachteiligt sein könnten. Vor einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren solle aber bewusst das höchstrichterliche Urteil aus Karlsruhe abgewartet und anschließend über das weitere Vorgehen beraten werden, heißt es etwa beim rheinland-pfälzischen Verfassungsgericht in Koblenz.

Darüber hinaus nutzen Wirte in einigen Ländern rechtliche Schlupflöcher. So haben sich in Bayern ein paar tausend vor allem kleine Kneipen zu Raucherclubs erklärt, und manche größere Gaststätte reserviert laut Nichtraucherinitiative München ständig einen Raum für angebliche „geschlossene Gesellschaften“ mit Raucherlaubnis. Dagegen richtet sich eine vor dem Landesverfassungsgericht anhängige Klage. Sie ist nach Angaben der Mitinitiatoren vom Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit bisher die einzige, die nicht das Rauchverbot, sondern dessen Aushebeln juristisch angreift.

Quelle: www.gmx.de / DDP / AFP

Vorhang auf für die Top 50

Gespeichert unter: Hotellerie, Management, Unternehmen, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 9:54
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2007 war ein gutes Jahr für die Hotellerie / Die Top 200 Einzelhotels haben ihren Erfolgskurs fortgesetzt / Und auch die Kettenhotellerie hatte einen starken Auftritt

Stuttgart – Die Hotellerie in Deutschland war im vergangenen Jahr einmal mehr erfolgreich. Schon die Top 200 Einzelhotels knüpften an die Spitzenergebnisse des WM-Jahres an und erwirtschafteten eine Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent im Vergleich zum Boomjahr 2006 (AHGZ/Der Hotelier vom 31. Mai). Bei den Top 50 Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt fiel das Umsatzplus für 2007 noch höher aus: Es beläuft sich auf 8,5 Prozent. Insgesamt erwirtschafteten die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 6,27 Mrd. Euro. Der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ist damit im fünften Jahr in Folge ungebrochen. Und sie konnten ihre hohen Erwartungen an 2007 übertreffen. Denn vor einem Jahr hatten die Top 50 ein Wachstum von „nur“ 6,3 Prozent prognostiziert. Erfreulich auch die einhellige Meinung der besten Hotelgesellschaften: 2008 wird ebenfalls gut.
Die Kennziffern zeigen: Die Manager der Hotelgesellschaften hatten den 2007er Geschäftsverlauf sehr realistisch eingeschätzt – die ausgesprochen positiven Prognosen haben sich weitgehend erfüllt. Vor einem Jahr gaben rund 85 Prozent an, ein Plus erzielen zu können, was sie auch verwirklichten. Aber: Nur ein Zehntel der Befragten ging damals davon aus, Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Tatsächlich erwirtschafteten 14,6 Prozent der Gesellschaften ein Minus.
Die Anzahl der betriebenen Hotels hat auch dieses Mal zugelegt, und zwar um 2,0 Prozent auf 1307. Die Zimmerzahl nahm um 7,2 Prozent zu, die durchschnittliche Anzahl der Zimmer um 5,2 Prozent auf 119,6 Zimmer pro Hotel. Auch bei der durchschnittlichen Zimmerbelegung gab es positive Veränderungen: Sie legte um 1,5 Prozent auf 64,3 Prozent zu. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch von der hart umkämpften Preisfront. Die Top 50 haben ihren durchschnittlichen Zimmernettopreis um 2 Euro auf 85,90 Euro angehoben. Positiv hat sich auch die Mitarbeiteranzahl entwickelt. Mehr als die Hälfte der Gesellschaften stellte neue Mitarbeiter ein (Vorjahr: 43,9 Prozent). In mehr als einem Drittel der Betriebe ist die Mitarbeiterzahl gleichgeblieben, und lediglich bei 7,5 Prozent der Befragten ist sie gesunken. Das deckt sich mit dem Vorjahreswert. Damals gaben 7,3 Prozent der Betriebe an, weniger Mitarbeiter zu beschäftigen.
Die Ergebnisse des Rankings belegen auch die regelmäßigen Untersuchungen des AHGZ-Barometers, das regelmäßig im Auftrag der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung von MKG Hospitality/Hotelcompset ermittelt wird. Demnach steigerte sich der RevPar (Erlös pro Zimmer) kumuliert über zwölf Monate in der Kettenhotellerie im Mai um 2,9 Prozent auf rund 61 Euro (AHGZ vom 12. Juli). Dass die Top 50 ihren im WM-Jahr begonnenen Wachstumskurs fortsetzen, spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Die Antworten fallen ähnlich positiv wie im vergangenen Jahr aus. Rund ein Viertel der Befragten freut sich über „sehr gute“ Erträge (Vorjahr: 23,8 Prozent). Wie im Jahr zuvor bezeichnet mehr als die Hälfte der Befragten ihre Gewinne als „gut“. Rund 20 Prozent finden ihre Ertragssituation als „noch zufriedenstellend“ – ähnlich wie im Vorjahr. Während im vergangenen Jahr keine Gesellschaft ihre Gewinne als „schwach“ oder „schlecht“ beurteilte, gaben in der aktuellen Umfrage immerhin 4,9 Prozent an, „schwache“ Erträge erwirtschaftet zu haben.
Zum 20. Mal zeigt die Top-50-Liste präzise die Situation der Hotelgesellschaften in Deutschland auf. Die Gruppen wurden komplett aufgelistet, wobei es keine Rolle spielt, ob die Hotelbetriebsgesellschaften eines oder 300 Häuser kontrollieren. Die erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Gesellschaften. Schätzwerte sind die Ausnahme und werden auf der Basis zuverlässiger Marktindikatoren erstellt. Das Ranking ist keine Rangliste der auf dem deutschen Markt vertretenen Hotelmarken, sondern eine Liste der umsatzstärksten Hotelbetriebsgesellschaften.
Dazu zählen auch Franchiseunternehmen wie Best Western Hotels Deutschland, Golden Tulip oder Choice Hotels Franchise GmbH (Die Gesellschaft wurde 2006 aufgesplittet. Daher fehlen die Angaben für dieses Jahr.). Im Ranking finden sich die Gesamtumsätze der Dachgesellschaften. Die Ergebnisse der einzelnen Marken sind in der Spezialauswertung auf Seite 5 aufgelistet.
Wie in den vergangenen drei Jahren wird die ArabellaStarwood Hotels & Resorts GmbH mit Sitz in München extra aufgeführt (Rang 13). Der Umsatz von 165,7 Mio. Euro der 19 ArabellaStarwood-Betriebe in Deutschland ist sowohl extra als auch im Gesamtumsatz des Joint-Venture-Unternehmens Starwood Hotels & Resorts Worldwide von 348,2 Mio. Euro gelistet. Das Gleiche gilt für Le Méridien Hotels Deutschland GmbH, die für 2007 keine Umsatzangaben gemacht hat. Die Zahlen der nunmehr sechs Betriebe in Deutschland (ein Hamburger Haus wurde abgegeben) sind auch im Umsatz von Starwood berücksichtigt.
Erstmals gelistet ist die Neue Dorint GmbH. Im vergangenen Jahr erschien der Gesamtumsatz der ehemaligen Dorint AG, die in die Neue Dorint GmbH und The New Gen Hotels AG aufgeteilt wurde, komplett bei den Umsatzwerten der Accor Hotellerie Deutschland GmbH. Aus diesem Grund steht bei der Münchner Gesellschaft nun auch ein Minus vor der Umsatzentwicklung. Ohne die Umsätze der Dorint-Hotels purzelte der Umsatz von 993,4 Mio. Euro auf 823,0 Mio. Euro. Rechnet man Dorint heraus, hat auch Accor ein Plus zu verzeichnen.

Die Big Player

Den ersten Platz im Ranking musste die Accor Hotellerie Deutschland GmbH aber trotz des Minus’ nicht aufgeben. Der neue Accor-Deutschland-Chef Marc Hildebrand dürfte die größte Hotelgesellschaft Deutschlands auch mit der neuen First-Class-Marke im Kongress- und Tagungssegment Pullman und im 2-Sterne-plus-Bereich mit der neuen Marke All Seasons weiter ausbauen.
Auf dem zweiten Platz steht wieder die InterContinental Hotels Group. Mit einem Plus von 5,8 Prozent beläuft sich der Gesamtumsatz der 65 Hotels in Deutschland auf 576,8 Mio. Euro. Und die Gesellschaft soll weiter wachsen. „Die Zielsetzung der InterContinental Hotels Group (IHG) für den deutschen Markt ist der Wunsch nach einer stärkeren Präsenz. Das heißt, in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine Verdreifachung der verschiedenen IHG-Brands zu entwickeln“, berichtet Willy Weiland, Director of Operations der IHG. Bei der Expansion stehen laut Weiland die Marken Crowne Plaza, Holiday Inn und Holiday Inn Express sowie Staybridge Suite und Indigio Hotels im Vordergrund (AHGZ vom 5. Juli).
Erneut auf Platz drei ist die Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn. Insgesamt zählt das Portfolio acht Häuser mehr als 2006. Der Umsatz wuchs um 7,2 Prozent auf 467,7 Mio. Euro. Die Devise von Best-Western-Geschäftsführer Marcus Smola, der Anfang des Jahres Gabriele Schulze abgelöst hat, für die nächsten Jahre lautet: „Qualität, Qualität, Qualität.“ Er will die Marke Best Western sowohl bei den Gästen als auch bei den Hotels „stets zur ersten Wahl“ machen und das Profil der Marke weiterhin konsequent schärfen.
Lesen Sie das gesamte Ranking auf www.ahgz.de

Dienstag, 29 Juli 2008

Neuer Service für joggende Gäste

Hamburg – So wird jedes Hotel zum Sporthotel: Das Laufstreckenverzeichnis Jogmap.de bietet ab sofort allen interessierten Hoteliers die Möglichkeit, die besten Laufstrecken rund um ihr Haus kostenlos in die eigene Website zu integrieren – als Extra für den sportlichen Gast.

Welche Strecken gibt es? Wie lang sind sie? Mit welcher Steigung muss ich rechnen? Das Angebot von Jogmap.de macht diesen Service möglich – in übersichtlicher Kartenansicht inklusive aller relevanten Zusatzinformationen und völlig kostenfrei.

Die Umsetzung ist einfach: Wer sich bei Jogmap.de als „Veranstalter“ registriert, kann für seine Laufstrecken sogenannte „Snippets“ generieren und auf seiner eigenen Website in den Quellcode einfügen. Snippets – englisch für „Schnipsel“ – sind kleine, im Quellcode vorliegende Programmfragmente. Diese müssen nur kopiert und in die eigene Website eingefügt werden. Eine genaue Anleitung liefert jogmap unter www.jogmap.de

www.jogmap.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 28 Juli 2008

ARD überträgt Urteil zum Rauchverbot live im Ersten

Die ARD überträgt am Mittwoch, 30. Juli, von 9.55 bis 10.25 Uhr, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot in der Gastronomie.

Nach der Urteilsverkündung durch Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier wird ARD-Rechtsexperte Karl-Dieter Möller im Gespräch mit dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Hans-Hugo Klein das Urteil erläutern und analysieren.

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über das in den vergangenen Wochen viel diskutierte absolute Rauchverbot in Einraum-Kneipen und Discotheken. Geurteilt wird über drei „exemplarische“ Verfassungsbeschwerden von zwei Kneipen-Inhabern und einem Discotheken-Betreiber.

Der Besitzer der Großraumdisco „Musikpark“ in Heilbronn klagt dagegen, dass der Gesetzgeber die Einrichtung von Raucherräumen bei Discotheken – anders als bei Gaststätten – generell ausschließt.

Die Inhaber der Tübinger Kneipe „Pfauen“ und der Berliner Musikbar „Doors“ haben Beschwerde eingelegt, weil die Gesetze keine Ausnahmeregelung bei Einraum-Gaststätten vorsehen. Da für diese Kneipen die Einrichtung von Raucherräumen nicht möglich sei, hätte das absolute Rauchverbot existenzbedrohende Folgen in Form von erheblichen Umsatzeinbußen, da die Mehrzahl der Gäste Raucher seien.

Quelle: ARD / www.gastronomie.de

IHA baut Online-Services aus

Berlin – Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat seinen Internetauftritt um eine Hotelbilddatenbank für Journalisten erweitert. In der Rubrik „Presse“ besteht jetzt die Möglichkeit, kostenlos auf einen von den IHA-Mitgliedern Bilderpool mit Hotelaufnahmen und Hotellerieszenen aus ganz Deutschland zuzugreifen. Darüber hinaus bietet die Verbandswebsite als weitere Services nun auch RSS-Feeds zum noch schnelleren Auffinden neuer Informationen und eine Abo-Funktion für den IHA-Blog (blog.hotellerie.de) rund um die Themen der Hotellerie.

Das Internetangebot des Hotelverbandes Deutschland (IHA) hält neben den Brancheninformationen zum Lobbying und Networking, den aktuellen IHA-News, dem bewährten IHA-Hotelführer mit Direktbuchungsmöglichkeit und Kalendern zu Hotellerie-Events auch alles Wissenswerte rund um die Karriere in der Hotellerie wie aktuelle Jobangebote oder ein Bewerber-ABC bereit.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Fachverband der Hotellerie in Deutschland. Ihm gehören mehr als 1100 Hotels des mittleren und oberen Marktsegments aus Privat-, Kooperations- und Kettenhotellerie an. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie auf nationaler und internationaler Ebene gegenüber Politik und Öffentlichkeit und unterstützt ihre Mitglieder mit zahlreichen Dienstleistungen.

www.hotellerie.de
Quelle: www.ahgz.de

Freitag, 25 Juli 2008

DEHOGA: Neues Handbuch für Marketing in der Gastronomie

Der Ratgeber „Gastronomie Marketing ohne Berater – Einfach und erfolgreich!“ ist soeben bei der Interhoga, Fachverlag für Hotellerie und Gastronomie, erschienen. Mit dem praxisorientierten Handbuch wird jeder Gastronom in die Lage versetzt, eigenständig ein auf seinen Betrieb abgestimmtes Marketingkonzept ohne Berater zu entwickeln und umzusetzen – so das Versprechen.

Das Buch von Hans-Jürgen Borchardt und Birgit Kratochvil vereinfacht das Thema ohne Qualitätsverlust so, dass man keinen Marketingberater, keine Marketing-Ausbildung und keinerlei Vorkenntnisse benötigt, weil man mit drei einfachen Schritten – fragen, bewerten, handeln – den eigenen Betrieb marktorientiert, also nach den Erwartungen und Wünschen der Gäste ausrichten kann. Checklisten und konkrete Handlungsanleitungen helfen dabei.

Die Publikation „Gastronomie Marketing ohne Berater“ kommt aus der Praxis für die Praxis: Hans-Jürgen Borchardt ist Autor von vielen Fachbeiträgen zu den verschiedensten Marketing- und Kommunikationsthemen, der in seiner Praxis auch Marketing-Seminare umsetzte. Co-Autorin Birgit Kratochvil war als langjährige Betriebsberaterin der IHK zu Leipzig tätig und hat zuvor schon in verschiedenen Positionen und Bereichen des Gastgewerbes gearbeitet.

ISBN-Nr. 978-3-936772-35-7, Artikel-Nr. 4696. Subskriptionspreis bis 31.8. 49 EUR, ab 1.9. 54 EUR (inkl. MwSt., plus Versand.)

www.interhoga.de
www.dehoga-shop.de
Quelle: www.cafe-future.net

Mittwoch, 23 Juli 2008

Reiseverhalten der Deutschen ändert sich

Gespeichert unter: Soziales, Tourismus — Thomas Hendele @ 10:14
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Treviso – Während früher die Deutschen im Urlaub vor allem Erholung und Entspannung zur Wiederherstellung der Arbeitskraft suchten, steht heute vor allem der Wissensdurst im Fokus des Interesses. So seien die Deutschen vor allem an einer Erweiterung des Horizonts mit Erlebnissen rund um Kultur und Wissen interessiert – sowie an Zeit für Liebe und Beziehung, so der Trendforscher Matthias Horx.

Nicht zu kurz kommen dürften aber auch das Shopping und – wie schon früher – Gesundheit und Relaxen. Neu ist auch der Trend zum ökonomischen Reisen. „Nach dem ‘Ölschock’ besinnen sich viele Urlauber wieder auf die Reize ihres eigenen Zuhauses – oder fahren aufs Land in die Sommerfrische“, so Horx.

Viele Touristen würden aber auch „in die Arktis reisen, solange es sie noch gibt“. Oder sie besuchen Brennpunkte der Dritten Welt, „bevor es nicht mehr geht“. Insgesamt macht der Experte für die Zukunft zehn neue Reiseformen aus, wozu auch Reisen ins All gehören – dem hohen Ölpreis zum Trotz.

Quelle: www.ahgz.de

Dienstag, 22 Juli 2008

ADFC sucht Gastgeber

München – Mit dem Qualitätssiegel „Bett & Bike“ zeigt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seit mehr als zehn Jahren, wo Radfahrer besonders willkommen sind. Fast 5000 Betriebe haben sich bisher auf die Bedürfnisse radelnder Gäste eingestellt. Jetzt sucht der ADFC weitere Gastgeber.

Diese müssen für Fahrräder einen sicheren Abstellplatz, eine Trockenmöglichkeit für Kleidung sowie Werkzeug für kleinere Reparaturen anbieten. Bett & Bike-Gäste sind zudem auch für nur eine Nacht willkommen und erhalten am nächsten Morgen ein kräftiges, vitales Frühstück.

Ab Frühjahr 2009 will der ADFC dann mit einem neuen bundesweiten Verzeichnis für fahrradfreundliche Betriebe werben. Derzeit bereitet der Fahrrad-Club ein über 400 Seiten starkes Verzeichnis vor, das erstmals alle Betriebe mit Text und Bild präsentiert und mit 100.000 Exemplaren pünktlich zum Start der Fahrrad-Hauptsaison auf den Markt kommt. Ein ausführlicher Serviceteil soll zudem Tipps zur Reiseplanung, Kombination von Fahrrad und Bahn oder die Navigation per Karte und GPS liefern.

www.bettundbike.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 21 Juli 2008

Dehoga begrüßt Mehrwertsteuer-Initiative der EU-Kommission

Die EU-Kommission setzt große Hoffnungen auf reduzierte Mehrwertsteuersätze für gastronomische Dienstleistungen in Europa: Am Dienstag kündigte Laszlo Kovacs als der für Steuern zuständige EU-Kommissar dem EU-Parlament für Juli einen Vorschlag an, den EU-Mitgliedstaaten ab 2010 mehr Spielraum für reduzierte Mehrwertsteuersätze zu gewähren. Zuvor hatte sich bereits wiederholt Günter Verheugen, Industriekommissar und Vize-Präsident der EU-Kommission, für die Aufnahme von Restaurantdienstleistungen in den Anhang III der Mehrwertsteuerrichtlinie ausgesprochen. „Diese Initiativen der Europäischen Kommission finden unsere uneingeschränkte Unterstützung“, begrüßt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) den frischen Rückenwind aus Brüssel für eines der Kernanliegen der Branche.

„Niedrigere Steuern bedeuten mehr Flexibilität an der Preisfront und damit einhergehend eine höhere Nachfrage, mehr Umsatz und mehr Beschäftigung“, sagt Dehoga-Präsident Fischer. „70.000 neue Arbeitsplätze könnten mittelfristig geschaffen werden, ergab eine Studie der Universität Mannheim. Das wäre eine große Chance für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.“

Der Dehoga fordere nichts Außergewöhnliches, so Fischer. „In 22 von 27 Ländern Europas gilt für die Hotellerie der reduzierte Satz, in der Hälfte der Staaten auch für die Gastronomie. Frankreich will seit langem seinen Restaurants die Mehrwertsteuer senken und darf das nicht“, weist der Dehoga-Präsident auf die zunehmend isolierte Haltung Deutschlands in Europa hin. „Für die Gastronomie kommt es darauf an, jetzt die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass einzelne Mitgliedstaaten reduzierte Sätze für die Gastronomie einführen können.“

Fischer zeigt zudem die eklatanten Wertungswidersprüche im eigenen Land auf: „Niemand versteht, warum das belegte Brötchen beim Bäcker, die Boulette beim Fleischer oder die Tiefkühlpizza im Supermarkt mit 7 Prozent besteuert werden, während für den Verzehr von Speisen und Getränken im Café, Bistro oder Restaurant 19 Prozent fällig sind.“

www.dehoga-bundesverband.de
Quelle: www.cafe-future.net

Erzeugerpreise Juni 2008: +6,7%

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2008 um 6,7% höher als im Juni 2007. Eine höhere Jahresteuerungsrate hatte es letztmalig im März 1982 (+7,2%) gegeben.

Wie schon in den vergangenen Monaten hatten die Preise für Energie den höchsten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate. Sie stiegen im Jahresvergleich um 17,9%. Gegenüber Mai 2008 war Energie um 2,6% teurer. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Jahresvergleich lediglich um 3,0%.

Die einzelnen Mineralölprodukte zeigten folgende Veränderungsraten gegenüber Juni 2007 (beziehungsweise Mai 2008): Dieselkraftstoff +30,8% (+2,2%), Motorenbenzin +11,0% (+3,0%).

Strom war gegenüber Juni 2007 um 15,6% teurer (+4,0% gegenüber Mai 2008). Gewerbliche Großabnehmer mit Sondervertrag zahlten 17,2% mehr.

Die Preise für Vorleistungsgüter stiegen gegenüber Juni 2007 insgesamt um 3,7%. Der höchste Preisanstieg war hier bei Düngemitteln und Stickstoffverbindungen zu beobachten (+79,3%). Die zurzeit leicht rückläufigen Preise für Futtermittel für Nutztiere lagen um 38,9% über denen vom Juni 2007. Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse, wozu vor allem Mehl, Reis und bearbeitete Getreidekörner gehören, waren 26,6% teurer als im Juni 2007.

Pflanzliche und tierische Öle und Fette wiesen in diesem Bereich mit +48,5% den höchsten Preisanstieg auf (+3,7% gegenüber Mai 2008). Milch und Milcherzeugnisse waren trotz anhaltender Preisrückgänge um 11,8% teurer als im Juni 2007. Die Preise für Fleisch stiegen um 10,9% (+3,4% gegenüber Mai 2008), für Backwaren um 7,8%.

Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die im Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort „gewerbliche Erzeugerpreise“, kostenlos erhältlich ist.

www.destatis.de
Quelle: www.cafe-future.net

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