HOGA News (by HOGA-Lieferanten-Suche.de)

Freitag, 19 September 2008

DEHOGA setzt sich für Familien ein

Berlin - Familienfreundliche Arbeitsbedingungen schaffen - das ist das erklärte Ziel einer neuen Kooperation des DEHOGA Bundesverbands und des Netzwerkbüros “Erfolgsfaktor Familie”.

Gemeinsam wollen sie konkrete Beispiele familienbewusster Unternehmensführung im Hotel- und Gaststättengewerbe bekannt machen und durch das Aufzeigen von unkomplizierten Lösungen besonders auch kleine und mittlere Unternehmen zum Nachahmen anzuregen.

“Familienfreundliche Arbeitsbedingungen haben sich auch in unserer Branche als Schlüssel für erfolgreiches Personalmanagement bewährt. Wir wollen, dass insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen dieses Potential erkennen und als lohnendes Managementinstrument für sich nutzen”, betont Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

“Die Hotellerie und Gastronomie bieten besondere Voraussetzungen für kreative Lösungen”, ist Sofie Geisel, Leiterin des Netzwerkbüros, überzeugt. “Die starke Kunden- und Serviceorientierung der Branche erfordert ein flexibles Arbeitszeitmanagement. Mit wenig Aufwand lassen sich Arbeitszeitenmodelle familienbewusst gestalten, ohne an Flexibilität einzubüßen.”

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 8 September 2008

ServiceQualität Bayern: BHG-Präsident wirbt für Initiative

Kempten - Der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) Siegfried Gallus hat beim Allgäuer Tourismustag 2008 in Kempten die Initiative “ServiceQualität Bayern” vorgestellt.

Guter Service, der von allen im Unternehmen gelebt werde, sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, so Gallus. Wenn das Hochpreis- und Hochlohnland Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen wolle, “dann muss es mehr Qualität bieten als die Billigheimer”. Dabei sei Qualität eben nicht nur bei der Hardware, sondern vor allem bei auch bei der Software gefragt. Hier setzt Gallus an: “Qualitätsmanagement kann der Chef nicht allein machen. Er braucht dazu die Mitarbeiter.”

ServiceQualität Bayern richtet sich an die gesamte Tourismus- und Freizeitbranche. Mitmachen können und sollen neben Hotels, Gasthöfen und Restaurants auch Kur- und Bäderbetriebe, Tourismusorganisationen, Freizeiteinrichtungen, Verkehrsunternehmen und sogar der Einzelhandel.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Ausbildung eines Mitarbeiters zum Qualitäts-Coach, der das Projekt dann im Unternehmen betreut. Einzureichen sind Unterlagen über Serviceketten, Qualitätsbausteine und ein internes Beschwerde- und Beurteilungsmanagement.

Eine neutrale Prüfstelle entscheidet dann über die Auszeichnung, die für drei Jahre gilt. Allerdings müssen bei dieser Stelle jährliche Aktualisierungen der Maßnahmenpläne eingereicht werden.

Der BHG-Präsident sieht bei der Initiative ServiceQualität Bayern nur Gewinner: “Da sind an erster Stelle die Kunden, die Gäste, die spüren, dass ihre Wünsche und Erwartungen ernst genommen werden. Die Mitarbeiter, die erleben, wie wichtig sie sind. Die Unternehmer profitieren von der starken Gäste- und Mitarbeiterbindung, die sich durch den Service-Q-Prozess ergibt.”

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 30 Juli 2008

Vorhang auf für die Top 50

Gespeichert unter: Hotellerie, Management, Unternehmen, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 9:54
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2007 war ein gutes Jahr für die Hotellerie / Die Top 200 Einzelhotels haben ihren Erfolgskurs fortgesetzt / Und auch die Kettenhotellerie hatte einen starken Auftritt

Stuttgart - Die Hotellerie in Deutschland war im vergangenen Jahr einmal mehr erfolgreich. Schon die Top 200 Einzelhotels knüpften an die Spitzenergebnisse des WM-Jahres an und erwirtschafteten eine Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent im Vergleich zum Boomjahr 2006 (AHGZ/Der Hotelier vom 31. Mai). Bei den Top 50 Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt fiel das Umsatzplus für 2007 noch höher aus: Es beläuft sich auf 8,5 Prozent. Insgesamt erwirtschafteten die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 6,27 Mrd. Euro. Der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ist damit im fünften Jahr in Folge ungebrochen. Und sie konnten ihre hohen Erwartungen an 2007 übertreffen. Denn vor einem Jahr hatten die Top 50 ein Wachstum von “nur” 6,3 Prozent prognostiziert. Erfreulich auch die einhellige Meinung der besten Hotelgesellschaften: 2008 wird ebenfalls gut.
Die Kennziffern zeigen: Die Manager der Hotelgesellschaften hatten den 2007er Geschäftsverlauf sehr realistisch eingeschätzt – die ausgesprochen positiven Prognosen haben sich weitgehend erfüllt. Vor einem Jahr gaben rund 85 Prozent an, ein Plus erzielen zu können, was sie auch verwirklichten. Aber: Nur ein Zehntel der Befragten ging damals davon aus, Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Tatsächlich erwirtschafteten 14,6 Prozent der Gesellschaften ein Minus.
Die Anzahl der betriebenen Hotels hat auch dieses Mal zugelegt, und zwar um 2,0 Prozent auf 1307. Die Zimmerzahl nahm um 7,2 Prozent zu, die durchschnittliche Anzahl der Zimmer um 5,2 Prozent auf 119,6 Zimmer pro Hotel. Auch bei der durchschnittlichen Zimmerbelegung gab es positive Veränderungen: Sie legte um 1,5 Prozent auf 64,3 Prozent zu. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch von der hart umkämpften Preisfront. Die Top 50 haben ihren durchschnittlichen Zimmernettopreis um 2 Euro auf 85,90 Euro angehoben. Positiv hat sich auch die Mitarbeiteranzahl entwickelt. Mehr als die Hälfte der Gesellschaften stellte neue Mitarbeiter ein (Vorjahr: 43,9 Prozent). In mehr als einem Drittel der Betriebe ist die Mitarbeiterzahl gleichgeblieben, und lediglich bei 7,5 Prozent der Befragten ist sie gesunken. Das deckt sich mit dem Vorjahreswert. Damals gaben 7,3 Prozent der Betriebe an, weniger Mitarbeiter zu beschäftigen.
Die Ergebnisse des Rankings belegen auch die regelmäßigen Untersuchungen des AHGZ-Barometers, das regelmäßig im Auftrag der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung von MKG Hospitality/Hotelcompset ermittelt wird. Demnach steigerte sich der RevPar (Erlös pro Zimmer) kumuliert über zwölf Monate in der Kettenhotellerie im Mai um 2,9 Prozent auf rund 61 Euro (AHGZ vom 12. Juli). Dass die Top 50 ihren im WM-Jahr begonnenen Wachstumskurs fortsetzen, spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Die Antworten fallen ähnlich positiv wie im vergangenen Jahr aus. Rund ein Viertel der Befragten freut sich über “sehr gute” Erträge (Vorjahr: 23,8 Prozent). Wie im Jahr zuvor bezeichnet mehr als die Hälfte der Befragten ihre Gewinne als „gut“. Rund 20 Prozent finden ihre Ertragssituation als “noch zufriedenstellend” – ähnlich wie im Vorjahr. Während im vergangenen Jahr keine Gesellschaft ihre Gewinne als “schwach” oder “schlecht” beurteilte, gaben in der aktuellen Umfrage immerhin 4,9 Prozent an, “schwache” Erträge erwirtschaftet zu haben.
Zum 20. Mal zeigt die Top-50-Liste präzise die Situation der Hotelgesellschaften in Deutschland auf. Die Gruppen wurden komplett aufgelistet, wobei es keine Rolle spielt, ob die Hotelbetriebsgesellschaften eines oder 300 Häuser kontrollieren. Die erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Gesellschaften. Schätzwerte sind die Ausnahme und werden auf der Basis zuverlässiger Marktindikatoren erstellt. Das Ranking ist keine Rangliste der auf dem deutschen Markt vertretenen Hotelmarken, sondern eine Liste der umsatzstärksten Hotelbetriebsgesellschaften.
Dazu zählen auch Franchiseunternehmen wie Best Western Hotels Deutschland, Golden Tulip oder Choice Hotels Franchise GmbH (Die Gesellschaft wurde 2006 aufgesplittet. Daher fehlen die Angaben für dieses Jahr.). Im Ranking finden sich die Gesamtumsätze der Dachgesellschaften. Die Ergebnisse der einzelnen Marken sind in der Spezialauswertung auf Seite 5 aufgelistet.
Wie in den vergangenen drei Jahren wird die ArabellaStarwood Hotels & Resorts GmbH mit Sitz in München extra aufgeführt (Rang 13). Der Umsatz von 165,7 Mio. Euro der 19 ArabellaStarwood-Betriebe in Deutschland ist sowohl extra als auch im Gesamtumsatz des Joint-Venture-Unternehmens Starwood Hotels & Resorts Worldwide von 348,2 Mio. Euro gelistet. Das Gleiche gilt für Le Méridien Hotels Deutschland GmbH, die für 2007 keine Umsatzangaben gemacht hat. Die Zahlen der nunmehr sechs Betriebe in Deutschland (ein Hamburger Haus wurde abgegeben) sind auch im Umsatz von Starwood berücksichtigt.
Erstmals gelistet ist die Neue Dorint GmbH. Im vergangenen Jahr erschien der Gesamtumsatz der ehemaligen Dorint AG, die in die Neue Dorint GmbH und The New Gen Hotels AG aufgeteilt wurde, komplett bei den Umsatzwerten der Accor Hotellerie Deutschland GmbH. Aus diesem Grund steht bei der Münchner Gesellschaft nun auch ein Minus vor der Umsatzentwicklung. Ohne die Umsätze der Dorint-Hotels purzelte der Umsatz von 993,4 Mio. Euro auf 823,0 Mio. Euro. Rechnet man Dorint heraus, hat auch Accor ein Plus zu verzeichnen.

Die Big Player

Den ersten Platz im Ranking musste die Accor Hotellerie Deutschland GmbH aber trotz des Minus’ nicht aufgeben. Der neue Accor-Deutschland-Chef Marc Hildebrand dürfte die größte Hotelgesellschaft Deutschlands auch mit der neuen First-Class-Marke im Kongress- und Tagungssegment Pullman und im 2-Sterne-plus-Bereich mit der neuen Marke All Seasons weiter ausbauen.
Auf dem zweiten Platz steht wieder die InterContinental Hotels Group. Mit einem Plus von 5,8 Prozent beläuft sich der Gesamtumsatz der 65 Hotels in Deutschland auf 576,8 Mio. Euro. Und die Gesellschaft soll weiter wachsen. “Die Zielsetzung der InterContinental Hotels Group (IHG) für den deutschen Markt ist der Wunsch nach einer stärkeren Präsenz. Das heißt, in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine Verdreifachung der verschiedenen IHG-Brands zu entwickeln”, berichtet Willy Weiland, Director of Operations der IHG. Bei der Expansion stehen laut Weiland die Marken Crowne Plaza, Holiday Inn und Holiday Inn Express sowie Staybridge Suite und Indigio Hotels im Vordergrund (AHGZ vom 5. Juli).
Erneut auf Platz drei ist die Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn. Insgesamt zählt das Portfolio acht Häuser mehr als 2006. Der Umsatz wuchs um 7,2 Prozent auf 467,7 Mio. Euro. Die Devise von Best-Western-Geschäftsführer Marcus Smola, der Anfang des Jahres Gabriele Schulze abgelöst hat, für die nächsten Jahre lautet: “Qualität, Qualität, Qualität.” Er will die Marke Best Western sowohl bei den Gästen als auch bei den Hotels “stets zur ersten Wahl” machen und das Profil der Marke weiterhin konsequent schärfen.
Lesen Sie das gesamte Ranking auf www.ahgz.de

Dienstag, 29 Juli 2008

Neuer Service für joggende Gäste

Hamburg - So wird jedes Hotel zum Sporthotel: Das Laufstreckenverzeichnis Jogmap.de bietet ab sofort allen interessierten Hoteliers die Möglichkeit, die besten Laufstrecken rund um ihr Haus kostenlos in die eigene Website zu integrieren – als Extra für den sportlichen Gast.

Welche Strecken gibt es? Wie lang sind sie? Mit welcher Steigung muss ich rechnen? Das Angebot von Jogmap.de macht diesen Service möglich – in übersichtlicher Kartenansicht inklusive aller relevanten Zusatzinformationen und völlig kostenfrei.

Die Umsetzung ist einfach: Wer sich bei Jogmap.de als “Veranstalter” registriert, kann für seine Laufstrecken sogenannte “Snippets” generieren und auf seiner eigenen Website in den Quellcode einfügen. Snippets – englisch für “Schnipsel” – sind kleine, im Quellcode vorliegende Programmfragmente. Diese müssen nur kopiert und in die eigene Website eingefügt werden. Eine genaue Anleitung liefert jogmap unter www.jogmap.de

www.jogmap.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 28 Juli 2008

IHA baut Online-Services aus

Berlin - Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat seinen Internetauftritt um eine Hotelbilddatenbank für Journalisten erweitert. In der Rubrik “Presse” besteht jetzt die Möglichkeit, kostenlos auf einen von den IHA-Mitgliedern Bilderpool mit Hotelaufnahmen und Hotellerieszenen aus ganz Deutschland zuzugreifen. Darüber hinaus bietet die Verbandswebsite als weitere Services nun auch RSS-Feeds zum noch schnelleren Auffinden neuer Informationen und eine Abo-Funktion für den IHA-Blog (blog.hotellerie.de) rund um die Themen der Hotellerie.

Das Internetangebot des Hotelverbandes Deutschland (IHA) hält neben den Brancheninformationen zum Lobbying und Networking, den aktuellen IHA-News, dem bewährten IHA-Hotelführer mit Direktbuchungsmöglichkeit und Kalendern zu Hotellerie-Events auch alles Wissenswerte rund um die Karriere in der Hotellerie wie aktuelle Jobangebote oder ein Bewerber-ABC bereit.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Fachverband der Hotellerie in Deutschland. Ihm gehören mehr als 1100 Hotels des mittleren und oberen Marktsegments aus Privat-, Kooperations- und Kettenhotellerie an. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie auf nationaler und internationaler Ebene gegenüber Politik und Öffentlichkeit und unterstützt ihre Mitglieder mit zahlreichen Dienstleistungen.

www.hotellerie.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 14 Juli 2008

Neue Branchencommunity: AHGZpeople

Sie wollen neue Kontakte knüpfen, Kollegen, Ex-Kollegen, Geschäftspartner und Freunde finden? Auf der neuen Plattform AHGZpeople sind Sie da richtig. Dort können Sie auch mit Experten diskutieren, den Taumjob finden und auf Sie zugeschnittene Branchennews bekommen.

Melden Sie sich einfach kostenlos an unter www.ahgzpeople.de . Machen Sie einen Versuch, und diskutieren Sie mit der Redaktion über die “Frage der Woche” oder direkt mit dem Chefredakteur.

www.ahgzpeople.de

Mittwoch, 25 Juni 2008

CHD-Expert-Studie: Über 60% der Gastronomie-Gäste im 40+ Segment

Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche

Hamburg - Ausgehen ist überwiegend für “reifere Gäste” eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

“Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‘Feieralter’ zwischen 18 und 39 Jahren”, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. “Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie”, so Lambracht.

In den einzelnen Gastronomiearten sind die “reiferen Gäste” (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. “Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten”, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.

Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. “Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache”, so Lambracht.

Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie “Gastgewerbe in Deutschland 2008″ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.

Quelle: www.chd-expert.de

Montag, 23 Juni 2008

Burger King-Streit um Betriebsrat: LAG gibt BK recht

In der seit Wochen anhaltenden Auseinandersetzung zwischen Burger King und NGG um die Betriebsratswahlen in München erfolgte jetzt eine richterliche Klarstellung. Das Münchener Landesarbeitsgericht gab Anfang der Woche in zweiter Instanz dem Unternehmen recht: Burger King hatte die Rechtmäßigkeit des gewählten Wahlvorstands für den Betriebsrat wegen diverser formeller Fehler angefochten.

Unter anderem ist nach Auffassung des Managements der Betriebsbegriff verkannt worden: Anliegen der Gewerkschaft war, einen Betriebsrat sowohl für die derzeit 11 Company-eigenen Restaurants in München als auch für die Hauptverwaltung einzusetzen – gleichzeitig Zentrale für acht europäische Länder. Ein solcher Gesamtbetriebsrat entspreche nicht den Bedürfnissen und Interessen der Mitarbeiter, argumentierte Burger King. Auch hätten bei der Wahl nur zwei der erforderlichen drei Vorstände die nötige Stimmenmehrheit erhalten. Zudem waren bei der Versammlung auch unbefugte Teilnehmer anwesend.

Das LAG ist der Sichtweise von Burger King gefolgt und hat den Wahlvorgang für nichtig erklärt. Damit ist der unter den strittigen Umständen gewählte Wahlvorstand suspendiert. Eine Revision des Urteils wurde nicht zugelassen.

Zuvor hatte Burger King, wie berichtet, zwei Mitarbeiter aus dem Wahlvorstand wegen unrechtmäßiger Aneignung von Videoaufzeichnungen der Betriebsversammlung fristlos entlassen. Einzelne Bilder aus der Aufzeichnung seien ohne Zustimmung der betroffenen Personen von der NGG veröffentlicht worden. Die Gewerkschaft ihrerseits beschuldigte das Unternehmen höchst medienwirksam, die Betriebsratswahlen in München behindern zu wollen.

Davon könne keine Rede sein, erklärt Thomas Berger, Geschäftsführer Burger King Deutschland und Division Vice President Central Europe, und verweist darauf, dass Mitarbeiter des Münchener Headquarters inzwischen ungehindert Betriebsratswahlen eingeleitet haben – ausschließlich für die Hauptverwaltung. Nach dem jetzigen Richterspruch sei es vordringlich, die Wogen der Konfrontation zu glätten, signalisiert Berger Gesprächsbereitschaft.

Bundesweit gibt es zehn BK-Betriebsräte, die zum Teil für mehrere Units zuständig sind. Burger King zählt über 600 Standorte in Deutschland und erzielte 2007 geschätzte 710 Mio. € Umsatz.

www.burgerking.com
www.ngg.de
Quelle: www.cafe-future.net

Dienstag, 27 Mai 2008

Buchtipp: Management-Lexikon Hotellerie & Gastronomie

Das Hospitality Management ist einem kontinuierlichen Internationalisierungs- und Professionalisierungsprozess unterworfen. Entsprechend verändert und vergrößert sich die Fachterminologie. Das ‘Management-Lexikon Hotellerie und Gastronomie’ erklärt die wichtigsten Fachbegriffe aller relevanten Wissensgebiete – insgesamt rund 1.600 Stichworte. Dabei reicht das Spektrum von allgemeinen betriebswirtschaftlichen Termini über zahlreiche Spezialthemen bis zu den Komplexen Hotelentwicklung und Marketing. Dazu kommen zahlreiche Beispiele zur Veranschaulichung, die englische Übersetzung aller Stichworte und ein separates englisch-deutsches Fachwortverzeichnis.

Herausgeber Dr. Axel Gruner ist seit November 2004 Professor für Hospitality Management an der Hochschule München. Ebenso wie die mitwirkenden Autoren stützt sich Gruner sowohl auf wissenschaftliche als auch praktische Branchenkenntnisse.

403 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-87150-994-0 -Deutscher Fachverlag 2008, 58 EUR

www.dfv-fachbuch.de
Quelle: www.cafe-future.net

Montag, 26 Mai 2008

Lavazza übernimmt Café Terra Brasil

Turin - Lavazza setzt seinen internationalen Expansions-Kurs fort und übernimmt Café Terra Brasil. Das brasilianische Unternehmen gilt in Sao Paolo als Vorreiter im Bereich Produktqualität, im Service von Away-from-Home-Produkten sowie bei der Vermarktung von Espresso-Maschinen.

Die Akquisition erfolgte zwei Monate nach der Übernahme von Café Grão Nobre Ltda., einem der Marktführer im Bundesdistrikt Rio. Mit dem Neuerwerb steigt Lavazza auch in Brasiliens Hauptkaffeemarkt Sao Paolo ein und setzt seine Wachstumsstrategie fort.

“Diese Übernahme ist die zweite in Brasilien und Teil unseres Planes, Märkte mit starkem Wachstumspotenzial zu erschließen. Sie ist zudem Bestandteil des Programms zur stärkeren Internationalisierung”, so Alberto Lavazza, stellvertretender Vorsitzender und CEO der Lavazza Gruppe. “Diese wichtige Vereinbarung festigt unsere Beziehung zu Brasilien, die schon immer sehr eng war. Wir importieren ungefähr 50 Prozent unseres Rohkaffees aus diesem Land.”

www.lavazza.de
Quelle: www.ahgz.de

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