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Montag, 8 September 2008

ServiceQualität Bayern: BHG-Präsident wirbt für Initiative

Kempten – Der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) Siegfried Gallus hat beim Allgäuer Tourismustag 2008 in Kempten die Initiative „ServiceQualität Bayern“ vorgestellt.

Guter Service, der von allen im Unternehmen gelebt werde, sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, so Gallus. Wenn das Hochpreis- und Hochlohnland Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen wolle, „dann muss es mehr Qualität bieten als die Billigheimer“. Dabei sei Qualität eben nicht nur bei der Hardware, sondern vor allem bei auch bei der Software gefragt. Hier setzt Gallus an: „Qualitätsmanagement kann der Chef nicht allein machen. Er braucht dazu die Mitarbeiter.“

ServiceQualität Bayern richtet sich an die gesamte Tourismus- und Freizeitbranche. Mitmachen können und sollen neben Hotels, Gasthöfen und Restaurants auch Kur- und Bäderbetriebe, Tourismusorganisationen, Freizeiteinrichtungen, Verkehrsunternehmen und sogar der Einzelhandel.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Ausbildung eines Mitarbeiters zum Qualitäts-Coach, der das Projekt dann im Unternehmen betreut. Einzureichen sind Unterlagen über Serviceketten, Qualitätsbausteine und ein internes Beschwerde- und Beurteilungsmanagement.

Eine neutrale Prüfstelle entscheidet dann über die Auszeichnung, die für drei Jahre gilt. Allerdings müssen bei dieser Stelle jährliche Aktualisierungen der Maßnahmenpläne eingereicht werden.

Der BHG-Präsident sieht bei der Initiative ServiceQualität Bayern nur Gewinner: „Da sind an erster Stelle die Kunden, die Gäste, die spüren, dass ihre Wünsche und Erwartungen ernst genommen werden. Die Mitarbeiter, die erleben, wie wichtig sie sind. Die Unternehmer profitieren von der starken Gäste- und Mitarbeiterbindung, die sich durch den Service-Q-Prozess ergibt.“

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 23 April 2008

Raucherclubs auf der Abschussliste

München – Der Kampf um die Einzelheiten des Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern geht weiter. Die Forderung des Münchner Kreisverwaltungsreferneten Wilfried Blum-Beyerle nach einem Verbot der Raucherclubs stößt auf Gegenwehr. Zudem klagt eine Nichtraucherinitiative vor dem Bayerischen Verfassungsreicht, um alle Ausnahmen des Rauchverbotes zu unterbinden. „Das Gesetzt soll außer Kraft gesetzt werden, bis die Richter entscheiden“, schlägt Siegfried Gallus, Präsident des Bayerischen Hotel und Gaststättenverbandes (BHG) vor.

Anfang 2008 war in Bayern das bundesweit schärfste Rauchverbot eingeführt worden. Die Regeleung verbietet Wirten, separate Räume für Raucher zu stellen. Deshalb haben sich mittelerweile Hunderte von Gaststätten zu Raucherclubs erklären lassen. Zudem ist das Rauchverbot für Festzelte vorerst von der Bayerischen Regierung wieder aufgehoben worden.

Gegen das Verbot der Clubs wehrt sich auch der Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur (VEWBK). Wie der BHG fordert man dort die „spanische Lösung“.

www.bhg-online.de
Quelle: www.ahgz.de

Mittwoch, 16 April 2008

Beckstein: „Keine Änderung der Sperrzeitenregelung“

München – Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) will die Sperrstunde von zwei Uhr an nicht wieder einführen. Beckstein habe in einem Sechs-Augen-Gespräch mit dem Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) Siegfried Gallus sowie Hauptgeschäftsführer Ralf Schell zugesichert, dass es keine Änderungen bei dem entsprechenden Gesetz geben werde, so BHG-Sprecher Frank John. „Darüber hat sich Ministerpräsident Beckstein auch bereits mit dem zuständigen Innenminister Joachim Herrmann verständigt.“

Die Münchner Abendzeitung hatte am vergangenen Wochenende berichtet, dass Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Wiedereinführung der Sperrzeit fordert. „Die seit Anfang 2005 geltende Regelung, die lediglich eine Putzstunde zwischen 5 Uhr und 6 Uhr verpflichtend vorschreibt, hat sich bewährt“, betont der BHG-Präsident. Sie trägt seiner Meinung nach „dem veränderten Ausgehverhalten der Bevölkerung Rechnung und ist ein gelungenes Beispiel für Entbürokratisierung seitens der Staatsregierung.“

www.bhg-online.de
Quelle: www.ahgz.de

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