HOGA News (by HOGA-Lieferanten-Suche.de)

Freitag, 19 September 2008

DEHOGA setzt sich für Familien ein

Berlin – Familienfreundliche Arbeitsbedingungen schaffen – das ist das erklärte Ziel einer neuen Kooperation des DEHOGA Bundesverbands und des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“.

Gemeinsam wollen sie konkrete Beispiele familienbewusster Unternehmensführung im Hotel- und Gaststättengewerbe bekannt machen und durch das Aufzeigen von unkomplizierten Lösungen besonders auch kleine und mittlere Unternehmen zum Nachahmen anzuregen.

„Familienfreundliche Arbeitsbedingungen haben sich auch in unserer Branche als Schlüssel für erfolgreiches Personalmanagement bewährt. Wir wollen, dass insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen dieses Potential erkennen und als lohnendes Managementinstrument für sich nutzen“, betont Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

„Die Hotellerie und Gastronomie bieten besondere Voraussetzungen für kreative Lösungen“, ist Sofie Geisel, Leiterin des Netzwerkbüros, überzeugt. „Die starke Kunden- und Serviceorientierung der Branche erfordert ein flexibles Arbeitszeitmanagement. Mit wenig Aufwand lassen sich Arbeitszeitenmodelle familienbewusst gestalten, ohne an Flexibilität einzubüßen.“

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 8 September 2008

ServiceQualität Bayern: BHG-Präsident wirbt für Initiative

Kempten – Der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) Siegfried Gallus hat beim Allgäuer Tourismustag 2008 in Kempten die Initiative „ServiceQualität Bayern“ vorgestellt.

Guter Service, der von allen im Unternehmen gelebt werde, sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, so Gallus. Wenn das Hochpreis- und Hochlohnland Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen wolle, „dann muss es mehr Qualität bieten als die Billigheimer“. Dabei sei Qualität eben nicht nur bei der Hardware, sondern vor allem bei auch bei der Software gefragt. Hier setzt Gallus an: „Qualitätsmanagement kann der Chef nicht allein machen. Er braucht dazu die Mitarbeiter.“

ServiceQualität Bayern richtet sich an die gesamte Tourismus- und Freizeitbranche. Mitmachen können und sollen neben Hotels, Gasthöfen und Restaurants auch Kur- und Bäderbetriebe, Tourismusorganisationen, Freizeiteinrichtungen, Verkehrsunternehmen und sogar der Einzelhandel.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Ausbildung eines Mitarbeiters zum Qualitäts-Coach, der das Projekt dann im Unternehmen betreut. Einzureichen sind Unterlagen über Serviceketten, Qualitätsbausteine und ein internes Beschwerde- und Beurteilungsmanagement.

Eine neutrale Prüfstelle entscheidet dann über die Auszeichnung, die für drei Jahre gilt. Allerdings müssen bei dieser Stelle jährliche Aktualisierungen der Maßnahmenpläne eingereicht werden.

Der BHG-Präsident sieht bei der Initiative ServiceQualität Bayern nur Gewinner: „Da sind an erster Stelle die Kunden, die Gäste, die spüren, dass ihre Wünsche und Erwartungen ernst genommen werden. Die Mitarbeiter, die erleben, wie wichtig sie sind. Die Unternehmer profitieren von der starken Gäste- und Mitarbeiterbindung, die sich durch den Service-Q-Prozess ergibt.“

www.dehoga.de
Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 28 August 2008

Außengastronomie 2008: Mehr Verlierer als Gewinner

Gespeichert unter: Gastronomie, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 11:07
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Die Konsumflaute in Deutschland hat sich auch in der laufenden Biergartensaison bemerkbar gemacht. Zwar konnten 21 % der Befragten ein Umsatzplus verbuchen, doch ging bei fast der Hälfte der Unternehmer (48,4 %) der Umsatz gegenüber der Vorjahressaison zurück. Das ergab eine aktuelle bundesweite Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga Bundesverband).

44,3 % der Gastronomen und Hoteliers zeigten sich zufrieden oder sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Sommergeschäftes, dagegen waren 55,7 % weniger zufrieden oder unzufrieden. Auch bei den Gästezahlen ging die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern auseinander. Lediglich 18,3 % der Betriebe konnten sich über mehr Gäste unter freiem Himmel freuen, während 39,7 % der befragten Unternehmer Gästerückgänge beklagten.

„Die anhaltende Diskussion über Preissteigerungen schadet unserer Branche“, verdeutlicht Fischer, Präsident des Dehoga Bundesverbandes. „In vielen Fällen heißt es deshalb: Discounter und Balkonien statt Biergarten oder Strandbar.“ Dabei wird das Angebot in der Außengastronomie immer vielfältiger. „Die Gartenlokale, Terrassen und Strandbars der Republik vermitteln ein Gefühl von Freiheit, stehen für die kleine Auszeit zwischendurch und erlauben den Kurzurlaub im Alltag“, so Fischer.

Im Sommer 2008 zählten insbesondere Salate, Fisch und Schnitzel sowie Schorlen, Weißbier und regionale Bierspezialitäten zu den ‘Rennern’. Auch Bio-Produkte erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Umfrage des Dehoga Bundesverbandes bezieht sich auf die Monate April bis August 2008. Die Unternehmer aus Gastronomie und Hotellerie wurden im Zeitraum zwischen dem 7. und 20. August schriftlich befragt.

www.dehoga.de
Quelle: www.cafe-future.net

Freitag, 25 Juli 2008

DEHOGA: Neues Handbuch für Marketing in der Gastronomie

Der Ratgeber „Gastronomie Marketing ohne Berater – Einfach und erfolgreich!“ ist soeben bei der Interhoga, Fachverlag für Hotellerie und Gastronomie, erschienen. Mit dem praxisorientierten Handbuch wird jeder Gastronom in die Lage versetzt, eigenständig ein auf seinen Betrieb abgestimmtes Marketingkonzept ohne Berater zu entwickeln und umzusetzen – so das Versprechen.

Das Buch von Hans-Jürgen Borchardt und Birgit Kratochvil vereinfacht das Thema ohne Qualitätsverlust so, dass man keinen Marketingberater, keine Marketing-Ausbildung und keinerlei Vorkenntnisse benötigt, weil man mit drei einfachen Schritten – fragen, bewerten, handeln – den eigenen Betrieb marktorientiert, also nach den Erwartungen und Wünschen der Gäste ausrichten kann. Checklisten und konkrete Handlungsanleitungen helfen dabei.

Die Publikation „Gastronomie Marketing ohne Berater“ kommt aus der Praxis für die Praxis: Hans-Jürgen Borchardt ist Autor von vielen Fachbeiträgen zu den verschiedensten Marketing- und Kommunikationsthemen, der in seiner Praxis auch Marketing-Seminare umsetzte. Co-Autorin Birgit Kratochvil war als langjährige Betriebsberaterin der IHK zu Leipzig tätig und hat zuvor schon in verschiedenen Positionen und Bereichen des Gastgewerbes gearbeitet.

ISBN-Nr. 978-3-936772-35-7, Artikel-Nr. 4696. Subskriptionspreis bis 31.8. 49 EUR, ab 1.9. 54 EUR (inkl. MwSt., plus Versand.)

www.interhoga.de
www.dehoga-shop.de
Quelle: www.cafe-future.net

Montag, 21 Juli 2008

Dehoga begrüßt Mehrwertsteuer-Initiative der EU-Kommission

Die EU-Kommission setzt große Hoffnungen auf reduzierte Mehrwertsteuersätze für gastronomische Dienstleistungen in Europa: Am Dienstag kündigte Laszlo Kovacs als der für Steuern zuständige EU-Kommissar dem EU-Parlament für Juli einen Vorschlag an, den EU-Mitgliedstaaten ab 2010 mehr Spielraum für reduzierte Mehrwertsteuersätze zu gewähren. Zuvor hatte sich bereits wiederholt Günter Verheugen, Industriekommissar und Vize-Präsident der EU-Kommission, für die Aufnahme von Restaurantdienstleistungen in den Anhang III der Mehrwertsteuerrichtlinie ausgesprochen. „Diese Initiativen der Europäischen Kommission finden unsere uneingeschränkte Unterstützung“, begrüßt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) den frischen Rückenwind aus Brüssel für eines der Kernanliegen der Branche.

„Niedrigere Steuern bedeuten mehr Flexibilität an der Preisfront und damit einhergehend eine höhere Nachfrage, mehr Umsatz und mehr Beschäftigung“, sagt Dehoga-Präsident Fischer. „70.000 neue Arbeitsplätze könnten mittelfristig geschaffen werden, ergab eine Studie der Universität Mannheim. Das wäre eine große Chance für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.“

Der Dehoga fordere nichts Außergewöhnliches, so Fischer. „In 22 von 27 Ländern Europas gilt für die Hotellerie der reduzierte Satz, in der Hälfte der Staaten auch für die Gastronomie. Frankreich will seit langem seinen Restaurants die Mehrwertsteuer senken und darf das nicht“, weist der Dehoga-Präsident auf die zunehmend isolierte Haltung Deutschlands in Europa hin. „Für die Gastronomie kommt es darauf an, jetzt die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass einzelne Mitgliedstaaten reduzierte Sätze für die Gastronomie einführen können.“

Fischer zeigt zudem die eklatanten Wertungswidersprüche im eigenen Land auf: „Niemand versteht, warum das belegte Brötchen beim Bäcker, die Boulette beim Fleischer oder die Tiefkühlpizza im Supermarkt mit 7 Prozent besteuert werden, während für den Verzehr von Speisen und Getränken im Café, Bistro oder Restaurant 19 Prozent fällig sind.“

www.dehoga-bundesverband.de
Quelle: www.cafe-future.net

Mittwoch, 2 Juli 2008

Neue Sterne für Darmstadt – Welcome Hotel Darmstadt jetzt First Class ****

DEHOGA zeichnet das Darmstädter Welcome Hotel mit 4 Sternen aus

Darmstadt – Über einen zusätzlichen Stern kann sich das WELCOME HOTEL DATRMSTADT freuen. Die feierliche Übergabe der Auszeichnung fand am 16. Juni unter Anwesenheit des Oberbürgermeisters Walter Hoffmann und der Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH statt.  Reinhard Schreek, Präsident des Landesverbands DEHOGA Hessen, überreichte das Schild mit neuer Klassifizierung an Hoteldirektor André Schulz.
Als einer von 8.000 Betrieben hat sich das zunächst als 3 Sterne Superior  positionierte Hotel einer freiwilligen DEHOGA Prüfung unterzogen und in allen Punkten bestens überzeugt! „Ein weiterer Stern für unser noch so junges Haus ist ein toller Erfolg“, so Schulz. Die Klassifizierung ist drei Jahre gültig. Danach erfolgt eine erneute Überprüfung nach den aktuellen Kriterien. Nach spätestens fünf Jahren wird der Katalog anhand einer repräsentativen Befragung den neusten Trends und Wünschen der Gäste angepasst. Ingesamt 280 Kriterien, die in sechs Kategorien unterteilt sind, werden bei der Hotelklassifizierung unter fachmännischer Aufsicht geprüft. Das im Januar eröffnete Haus der WELCOME Gruppe musste sich in den Bereichen Gebäude- und Raumangebot, Einrichtung bzw. Ausstattung und Tagungsbereich ebenso beweisen, wie in den Kategorien Service, Angebotsgestaltung und Freizeit. Die Kategorie „vier Sterne“ beschreibt laut DEHOGA eine Unterkunft für hohe Ansprüche und ist international gültig.

Das moderne Businesshotel Hotel ist mit dem Wissenschafts- und Kongresszentrum „darmstadtium“ räumlich durch einen unterirdischen Fußgängertunnel verbunden, so dass die Hotelgäste „trockenen Fußes“ in das Veranstaltungszentrum gelangen können.  Hier stehen dem Welcome Hotel 1000 qm von insgesamt 18000 qm Veranstaltungsfläche zur Verfügung, im Hotel gibt es fünf Veranstaltungsräume mit insgesamt 400 qm Fläche. Jochen Thraede, Sales Manager, ist mit der Gästestruktur zufrieden. „Vor allem  Geschäftsreisende, Seminarteilnehmer, Wochenend-Besucher und Künstler sind die angesprochene Zielgruppe.“ Die durchschnittliche Auslastung liegt derzeit bei über 60 Prozent. Um das Wohlergehen der Gäste kümmern sich aktuell  65 Mitarbeiter und 15 Auszubildende zuzüglich externer Dienstleister für Stewarding und Reinigung.

www.welcome-hotels.de

Montag, 30 Juni 2008

G-Klassifizierung bietet neues Suchportal für Gäste

Berlin – Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien ist jetzt auf www.g-klassifizierung.de eine direkte Suche nach Gästehäusern, Gasthöfen und Pensionen möglich – in rund 140 Ferienregionen in Deutschland. Das soll den Gästen eine zielgerichtete Auswahl erleichtern.

Zugleich meldet die Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen den 650. klassifizierten Betrieb. Helmut Otto, Vorsitzender des Klassifizierungsausschusses im DEHOGA, ist sehr zufrieden mit der erreichten Teilnehmerzahl: „Die G-Klassifizierung ist für viele Klein- und Kleinstbetriebe der Schlüssel für ein professionelles Marketing und erleichtert ihnen die Bewerbung ihrer Betriebe.“ Die Auswahl nach den touristischen Regionen ermögliche die passgenaue Suche nach Betrieben.

Die G-Klassifizierung wurde 2005 vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) als Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen eingeführt. Sie bietet den Gästen Orientierungshilfe und wendet sich an Betriebe, die über acht Gästebetten bis höchstens 20 Gästezimmer verfügen und keinen Hotelcharakter aufweisen. Die Bewertung gilt jeweils drei Jahre und wird durch strenge und regelmäßige Kontrollen abgesichert.

Von den rund 650 Betrieben sind 14 in die höchste Kategorie mit 4 G-Sternen eingestuft, fast 440 erreichen 3 Sterne und 180 Betriebe 2 Sterne. Die mit Abstand meisten klassifizierten Betriebe liegen in Bayern (265), gefolgt von Baden-Württemberg (109), Nordrhein-Westfalen (58), Sachsen (39), Thüringen (36), Rheinland-Pfalz (34) und Niedersachsen (33).

www.g-klassifizierung.de
Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 15 Mai 2008

DEHOGA: Informationen zum Public Viewing bei der EM

Wer darf wann wie und wem die Spiele der Fußball-EM zeigen? Für Gastronomen, die sich über die Regularien bezüglich des Public Viewing noch nicht informiert haben, bietet der Dehoga aktuelle Informationen über die von der Uefa festgelegten Konditionen an.

Damit Restaurants, Hotels und Biergärten nicht ins Abseits geraten, sollten sie zum Beispiel folgende Bestimmungen beachten: Für die TV-Übertragung der 31 Spiele (27 davon im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD/ZDF) mit einer Bildschirm- oder Leinwanddiagonale bis zu drei Metern müssen Gastronomen und Hoteliers grundsätzlich weder eine Gebühr bezahlen, noch eine Lizenz beantragen. Eine kostenfreie Lizenz ist erforderlich, wenn die Bildschirm- oder Leinwandgröße die 3 Meter überschreitet. Zu beantragen ist sie ausschließlich online auf der Seite http://de.euro2008.uefa.com. Eine kostenpflichtige Lizenz ist dann von Nöten, wenn das Public Viewing als Veranstaltung mit Eintrittspreis oder Verzehrzwang, Sponsoring oder anderweitiger kommerzieller Verwertung stattfindet. Die Lizenzgebühr beträgt dann 6 Euro pro qm Leinwand/Bildschirm und Spiel.

Das vollständige Dehoga-Merkblatt zu Fußball-EM (u.a. mit Informationen zu anfallenden Gema-und GEZ-Gebühren) gibt es unter www.dehoga.de

Quelle: www.cafe-future.net

Dienstag, 13 Mai 2008

Sonderetat für Tourismus

Stuttgart – Mit einem Aktionsprogramm will Baden-Württemberg den Tourismus im Land fördern. Hoteliers und Gastronomen sollen dabei von vergünstigten Krediten profitieren. „Hotel- und Gaststättenbetriebe, die Investitionen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit planen, erhalten von der Landesbank um 0,75 Prozent reduzierte Darlehen“, so Daniel Ohl, Pressesprecher des DEHOGA Baden-Württemberg.

Beim Verband begrüßt man die Aktivitäten. „Wir sehen die Verbesserung der Förderkonditionen für Betriebe auch als Erfolg unserer Lobbyarbeit“, so Peter Schmid, Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg und Hotelier in Bad Urach. Veranschlagt ist ein Gesamtetat von 10 Mio. Euro. Immerhin 3 Mio. Euro aus dem Finanztopf erhalten Hoteliers und Gastronomen jetzt für Förderkredite. Das Programm ist auf zwei Jahre ausgelegt und soll mit zusätzlichen Steuereinnahmen finanziert werden.

Quelle: www.ahgz.de

Dienstag, 22 April 2008

Datenschutz ist Pflicht

Stuttgart – Geldbußen von bis zu 250.000 Euro drohen Hoteliers, die sich bei der Sammlung und Nutzung von Gästedaten nicht an die geltenden Datenschutzbestimmungen halten. Darüber hat Rechtsanwalt Robert Selk im Rahmen des IHA-Seminars „Datensicherheit in der Hotellerie“, das am Donnerstag, 10. April 2008, in Kooperation mit der DEHOGA-Akademie und dem Münchner Beratungsunternehmen Toedt, Dr. Selk & Coll in Stuttgart stattfand, informiert.

Dennoch werde das sensible Thema in der Praxis weiterhin vernachlässigt, so Robert Selk. Und das, obwohl Erfolg in der Hotellerie maßgeblich von der Sammlung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung gastbezogener Daten abhänge.

Personenbezogene Informationen bedürfen der Einwilligung. Das heißt, der Gast muss der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner Daten im Vorfeld freiwillig und schriftlich zustimmen. Liegt diese Einwilligung nicht vor gelten die Daten als unrechtmäßig erhoben und dürfen, sollte dies bei einer Kontrolle entdeckt werden, anschließend nicht mehr verwendet werden. Hotels sollten die Einwilligungserklärung deshalb standardmäßig in den Anmeldeprozess integrieren, rät Robert Selk.

Grundsätzlich gilt Datenschutz für jedes Hotel – ganz unabhängig von der Größe des Hauses. Sind mehr als neun Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten betraut, ist zudem ein Datenschutzbeauftragter (DSB) gesetzlich vorgeschrieben.

Um Hoteliers für die mit dem Datenschutz verbundenen Risiken zu sensibilisieren, veranstaltet der Hotelverband IHA regelmäßig Seminare zum Thema Datenschutz. Wie Stefan Dinnendahl, IHA Bonn, gegenüber der AHGZ mitteilte, ist das nächste Seminar „Datenschutz in der Hotellerie“ für Herbst 2008 geplant.

www.hotellerie.de
www.dehoga-akademie.de
www.ts-and-c.com
Quelle: www.ahgz.de

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