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Freitag, 12 September 2008

Hotelsterben: Pro Jahr schließen 2000 Häuser

Gespeichert unter: Hotellerie, Soziales, Tourismus, Wirtschaft — Thomas Hendele @ 16:02
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Frankfurt – Das Hotelsterben in Deutschland greift um sich: Jährlich schließen 2000 Häuser. Vor allem privat geführte Betriebe mit drei Sternen verschwinden vom Markt.

„Sie haben den Trend verschlafen“, erklärt Martina Fidlschuster von der – auf das Gastgewerbe spezialisierten – Frankfurter Unternehmensberatung Hotour. Zudem hätten viele Privathoteliers in den vergangenen Jahren „zu viel Geld aus ihren Betrieben gezogen“, doch kaum renoviert.  Nun sträubten sich Banken, dafür Geld zur Verfügung zu stellen.

Ein weiterer Grund für das Hotelsterben seien mangelnde personelle Perspektiven: Viele Hotelbesitzer finden im Alter keinen Nachfolger.

Quelle: www.ahgz.de

Montag, 25 August 2008

Rewe-Touristik will Hotelbereich ausbauen

Köln – Mehr Hotels, weniger Risiko – nach dieser Maxime arbeitet der seit Februar eingesetzte Chef von Rewe Touristik, Rembert Euling. Bis Ende 2009 will er zwar mehr Hotels anbieten, dabei allerdings kein allzu hohes Risiko eingehen. Er setzt deshalb auf Franchisenehmer.

Bis Ende 2009 will er den firmeneigenen Hotelbereich mit den Marken LTI-International, Calimera und PrimaSol um rund 15 auf etwa 70 Anlagen ausbauen. Die Verträge, die Euler künftigen Franchisenehmern anbietet, haben eine Laufzeit von fünf Jahren mit Option auf Verlängerung.

Quelle: www.ahgz.de

Dienstag, 29 Juli 2008

Neuer Service für joggende Gäste

Hamburg – So wird jedes Hotel zum Sporthotel: Das Laufstreckenverzeichnis Jogmap.de bietet ab sofort allen interessierten Hoteliers die Möglichkeit, die besten Laufstrecken rund um ihr Haus kostenlos in die eigene Website zu integrieren – als Extra für den sportlichen Gast.

Welche Strecken gibt es? Wie lang sind sie? Mit welcher Steigung muss ich rechnen? Das Angebot von Jogmap.de macht diesen Service möglich – in übersichtlicher Kartenansicht inklusive aller relevanten Zusatzinformationen und völlig kostenfrei.

Die Umsetzung ist einfach: Wer sich bei Jogmap.de als „Veranstalter“ registriert, kann für seine Laufstrecken sogenannte „Snippets“ generieren und auf seiner eigenen Website in den Quellcode einfügen. Snippets – englisch für „Schnipsel“ – sind kleine, im Quellcode vorliegende Programmfragmente. Diese müssen nur kopiert und in die eigene Website eingefügt werden. Eine genaue Anleitung liefert jogmap unter www.jogmap.de

www.jogmap.de
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 7 Juli 2008

Olympia in Peking: Kempinski wird Treffpunkt für Athleten

Erstmals seit seiner Gründung verbindet das Konzept Deutsche Haus bei den Olympischen Spielen 2008 wieder Event und Unterkunft miteinander. Die offizielle Vertretung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in der Gastgeberstadt Peking wird im Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center untergebracht sein. Das 5-Sterne-Hotel liegt im Business- und Botschaftsviertel von Peking nahe dem Stadtzentrum mit guter Anbindung an die olympischen Sportstätten ebenso wie an den Flughafen – angesichts der Pekinger Verkehrsverhältnisse ein entscheidender Faktor.

Während des gut zweiwöchigen Sportevents haben Vertreter von Sport, Wirtschaft und Medien im Erdgeschoss des Hotels die Gelegenheit, die Leistungen der Athleten zu würdigen und sich miteinander auszutauschen. Verantwortlichen für Planung, Konzeption und Durchführung ist die Agentur Deutsche Sport-Marketing (DSM). „Das Konzept, Event und Unterkunft zusammen zu führen, soll Begleitern, Wirtschaftspartnern und Gästen kurze Wege und damit eine möglichst komfortable Lösung für den Besuch der Wettkämpfe und des Deutschen Hauses bieten“, erklärt DSM-Sprecher Markus Meyer. Das Deutsche Haus erstreckt sich über eine Fläche von rund 1.600 qm und umfasst mehrere Räume sowie Teile des Hotelgartens. Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 600 bis 700 akkreditierte Besucher – Sportler, Funktionäre, Gäste von DOSB und Partnerunternehmen. Geöffnet ist das Areal vom 7. bis 23. August jeweils ab 17 Uhr.

Mit einer um etwa 30 % kleineren Gesamtfläche als in Athen (2.500 qm), soll es in diesem Jahr im Deutschen Haus noch exklusiver zugehen als vor vier Jahren. Anders als in der Vergangenheit werden diesmal die TV-Flächen für ARD und ZDF nicht direkt in den Hospitality-Bereich integriert – sie befinden sich im 1. Obergeschoss des Hotels, bzw. im Garten. Das Konzept soll wieder stärker auf den eigentlichen Kern, nämlich ein Treffpunkt für Athleten zu sein, ausgerichtet werden. Um den Wunsch des DOSB nach Exklusivität mit den Bedürfnissen der deutschen Wirtschaft auf einen Nenner zu bringen, gibt es 2008 erstmals einen German Business Club Beijing – an das Deutsche Haus angrenzende Flächen innerhalb des Hotels, die von Unternehmen für die gesamte Dauer der Spiele, aber auch nur für einen oder mehrere Abende für deutsch-chinesische Begegnungen und Unternehmenspräsentationen gebucht werden können.

Während im Deutschen Haus der Sport die Hauptrolle spielt, stehen im Business Club die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund. Federführend mit der Organisation betraut ist hier die Wuppertaler Event- und Live-Marketing Agentur VOK Dams. Seit 2004 ist die Agentur mit einer eigenen Niederlassung in Beijing präsent und arbeitet mittlerweile mit einem knapp 15-köpfigen Team.

Zum kulinarischen Angebot für die Vip-Gäste: Es wird täglich eine wechselnde Mischung aus europäischen und asiatischen Gerichten serviert. Zudem stehen Live Cooking und Grillen auf dem Programm. Fest steht bereits, dass die Gäste sich zwischen 17 und 23 Uhr am Büffet bedienen dürfen – sämtliche gastronomischen Services sind für die akkreditierten und geladenen Personen inklusive. Typischerweise beginnt der größte Andrang erst nach dem Ende der Sportveranstaltungen. Während das chinesische Restaurant ’Dragon Place’ komplett in das Deutsche Haus integriert ist, stehen die übrigen Outlets den Hotelgästen und Besuchern von außerhalb wie gewohnt zur Verfügung. „Wenn Unternehmen die Flächen des German Business Clubs mieten, können sie selbstverständlich Art und Umfang des Caterings bestimmen“, erklärt Marco Sander. „Vom Snack bis zum Galamenü ist alles möglich.“

www.dsm-olympia.de
www.kempinski.com
Quelle: www.cafe-future.net

Mittwoch, 2 Juli 2008

Neue Sterne für Darmstadt – Welcome Hotel Darmstadt jetzt First Class ****

DEHOGA zeichnet das Darmstädter Welcome Hotel mit 4 Sternen aus

Darmstadt – Über einen zusätzlichen Stern kann sich das WELCOME HOTEL DATRMSTADT freuen. Die feierliche Übergabe der Auszeichnung fand am 16. Juni unter Anwesenheit des Oberbürgermeisters Walter Hoffmann und der Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH statt.  Reinhard Schreek, Präsident des Landesverbands DEHOGA Hessen, überreichte das Schild mit neuer Klassifizierung an Hoteldirektor André Schulz.
Als einer von 8.000 Betrieben hat sich das zunächst als 3 Sterne Superior  positionierte Hotel einer freiwilligen DEHOGA Prüfung unterzogen und in allen Punkten bestens überzeugt! „Ein weiterer Stern für unser noch so junges Haus ist ein toller Erfolg“, so Schulz. Die Klassifizierung ist drei Jahre gültig. Danach erfolgt eine erneute Überprüfung nach den aktuellen Kriterien. Nach spätestens fünf Jahren wird der Katalog anhand einer repräsentativen Befragung den neusten Trends und Wünschen der Gäste angepasst. Ingesamt 280 Kriterien, die in sechs Kategorien unterteilt sind, werden bei der Hotelklassifizierung unter fachmännischer Aufsicht geprüft. Das im Januar eröffnete Haus der WELCOME Gruppe musste sich in den Bereichen Gebäude- und Raumangebot, Einrichtung bzw. Ausstattung und Tagungsbereich ebenso beweisen, wie in den Kategorien Service, Angebotsgestaltung und Freizeit. Die Kategorie „vier Sterne“ beschreibt laut DEHOGA eine Unterkunft für hohe Ansprüche und ist international gültig.

Das moderne Businesshotel Hotel ist mit dem Wissenschafts- und Kongresszentrum „darmstadtium“ räumlich durch einen unterirdischen Fußgängertunnel verbunden, so dass die Hotelgäste „trockenen Fußes“ in das Veranstaltungszentrum gelangen können.  Hier stehen dem Welcome Hotel 1000 qm von insgesamt 18000 qm Veranstaltungsfläche zur Verfügung, im Hotel gibt es fünf Veranstaltungsräume mit insgesamt 400 qm Fläche. Jochen Thraede, Sales Manager, ist mit der Gästestruktur zufrieden. „Vor allem  Geschäftsreisende, Seminarteilnehmer, Wochenend-Besucher und Künstler sind die angesprochene Zielgruppe.“ Die durchschnittliche Auslastung liegt derzeit bei über 60 Prozent. Um das Wohlergehen der Gäste kümmern sich aktuell  65 Mitarbeiter und 15 Auszubildende zuzüglich externer Dienstleister für Stewarding und Reinigung.

www.welcome-hotels.de

Dienstag, 22 April 2008

Datenschutz ist Pflicht

Stuttgart – Geldbußen von bis zu 250.000 Euro drohen Hoteliers, die sich bei der Sammlung und Nutzung von Gästedaten nicht an die geltenden Datenschutzbestimmungen halten. Darüber hat Rechtsanwalt Robert Selk im Rahmen des IHA-Seminars „Datensicherheit in der Hotellerie“, das am Donnerstag, 10. April 2008, in Kooperation mit der DEHOGA-Akademie und dem Münchner Beratungsunternehmen Toedt, Dr. Selk & Coll in Stuttgart stattfand, informiert.

Dennoch werde das sensible Thema in der Praxis weiterhin vernachlässigt, so Robert Selk. Und das, obwohl Erfolg in der Hotellerie maßgeblich von der Sammlung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung gastbezogener Daten abhänge.

Personenbezogene Informationen bedürfen der Einwilligung. Das heißt, der Gast muss der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner Daten im Vorfeld freiwillig und schriftlich zustimmen. Liegt diese Einwilligung nicht vor gelten die Daten als unrechtmäßig erhoben und dürfen, sollte dies bei einer Kontrolle entdeckt werden, anschließend nicht mehr verwendet werden. Hotels sollten die Einwilligungserklärung deshalb standardmäßig in den Anmeldeprozess integrieren, rät Robert Selk.

Grundsätzlich gilt Datenschutz für jedes Hotel – ganz unabhängig von der Größe des Hauses. Sind mehr als neun Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten betraut, ist zudem ein Datenschutzbeauftragter (DSB) gesetzlich vorgeschrieben.

Um Hoteliers für die mit dem Datenschutz verbundenen Risiken zu sensibilisieren, veranstaltet der Hotelverband IHA regelmäßig Seminare zum Thema Datenschutz. Wie Stefan Dinnendahl, IHA Bonn, gegenüber der AHGZ mitteilte, ist das nächste Seminar „Datenschutz in der Hotellerie“ für Herbst 2008 geplant.

www.hotellerie.de
www.dehoga-akademie.de
www.ts-and-c.com
Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 27 März 2008

Hotelgäste erfüllen Wünsche kranker Kinder

Bad Arolsen – Mit dem Sponsoring eines kostenlosen Ferienaufenthaltes für eine siebenköpfige Familie aus dem westfälischen Rinteln setzen die Ramada und Treff Hotels in Deutschland, der Schweiz und Österreich ihre Unterstützung von „Beyond the Moon“ auch im Jahre 2008 fort. Die international tätige Hilfsorganisation (www.beyondthemoon.org) organisiert Urlaubsreisen für lebensbedrohlich erkrankte Kinder und deren Familien.

Seit Oktober 2005 erfüllte die Hotelkette damit bereits zehn vom Schicksal getroffene Familien Herzenswünsche. Mal ging es an die See, mal ins Disneyland Paris. Finanziert wird das Ganze durch Spendenaktionen in den rund 70 Häusern der Gruppe, bei denen mittlerweile über 30.000 EUR zusammengetragen wurden. Auf Weihnachtsmärkten, Silvesterbällen oder anderen Veranstaltungen. Einen ganz erheblichen Beitrag leisteten auch die Hotelgäste. Schließlich sind in dieser Summe auch jene Beträge enthalten, die im Rahmen der Aktion „Change for Children“ gesammelt wurden. Dabei spenden die Hotelgäste bei Abreise ihr Wechselgeld für den guten Zweck.

www.beyondthemoon.org
www.ramada.de
Quelle: www.ahgz.de

Donnerstag, 13 März 2008

Wo können Sie noch besser werden? Mit einer Gästebefragung finden Sie es heraus

In fast jedem Hotel findet der Gast heute einen Fragebogen, den er vor seiner Abreise ausfüllen kann, um dem Hotel seine Meinung über seinen Aufenthalt kundzutun. Viele unserer Gäste nutzen diesen Weg der Bewertung auch, weil er wenig aufwändig und diskret ist. In der Regel wandern diese Fragebögen dann vom Gästezimmer über das Housekeeping an den Empfang, von wo aus sie, nach einer kurzen Lektüre, schließlich bei der Direktion landen. Ist die Bewertung schlecht, wird sie im nächsten Meeting besprochen. Ist sie gut, gibt es vielleicht direkt ein Lob. Ist sie mittelmäßig, wird sie meist sofort im entsprechenden Ordner für alle Zeiten abgelegt.

Ihre Gäste haben für manche Dinge einen anderen Blick!
Ist es bei Ihnen anders? Leider nehmen wir uns für die Auswertung der Gästemeinungsbögen oft zu wenig Zeit. Eigentlich bedauerlich, denn schließlich sind sie ein Gradmesser unserer Stärken und Schwächen. Hinzu kommt, dass die Gäste unsere Leistungen oft aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen als wir und unsere Mitarbeiter. Daher können Hinweise von Gästen für die Gestaltung unserer Angebote hochinteressant sein. Grund genug, ein System zu nutzen, mit dem Sie Ihre Gästefragebögen regelmäßig und unkompliziert auswerten und die Ergebnisse im Rahmen Ihres Marketings, aber vielleicht auch Ihrer Personalführung nutzen können.

Schritt 1: Platzieren Sie Ihre Fragebögen sichtbar
Für eine aussagekräftige Auswertung benötigen Sie viel Feedback von Ihren Gästen. Platzieren Sie Ihre Meinungsbögen daher im Hotelzimmer sichtbar, z. B. offen auf dem Schreibtisch. Auch an anderen Orten, an denen Ihre Gäste Zeit zum Bewerten haben, sollten Sie die Fragebögen auslegen. Hierzu bietet sich das Frühstücksbuffet ebenso an wie die Pausenlobby Ihres Tagungsbereichs oder die Hotelhalle.

Schritt 2: Reagieren Sie bei Bedarf sofort
Auf Beschwerden sollten Sie direkt schriftlich oder telefonisch reagieren. Benutzen Sie hierbei keine Standardbriefe, sondern gehen Sie individuell auf die Reklamation ein. Auf diese Weise können Sie meist vieles wieder gutmachen, ohne den Gast zu verlieren. Versäumen Sie jedoch auf keinen Fall, die Ursache der Reklamation unmittelbar zu beheben. Auf besonderes Lob von Gästen können Sie im Rahmen der Gästebindung ebenso mit einem netten Schreiben antworten. Eine außerordentlich positive Bewertung sollten Sie, genauso wie die negative, keinesfalls Ihren Mitarbeitern vorenthalten.

Schritt 3: Erfassen Sie die Bewertungen und Hinweise systematisch
Übertragen Sie die Bewertungen der einzelnen Fragebögen in einen Gesamterfassungsbogen. Dieser ist ähnlich aufgebaut wie Ihr Gästefragebogen, nur mit dem Unterschied, dass die zu bewertenden Leistungen kumulierte Zensuren enthalten und die jeweilige Anzahl der Bewertungen im entsprechenden Zeitraum erfasst ist. Auf diese Weise können Sie Ihre Auswertung, abhängig von der Anzahl, monatlich, quartalsweise oder jährlich nutzen. Hinweise und Empfehlungen von Gästen erfassen Sie separat.

BestPractice: Musterfragebogen
Im Downloadbereich von www.hotelleitung.org finden Sie einen Gästemeinungsbogen, den Sie an Ihr Hotel ganz einfach anpassen können. Dort haben wir auch eine Auswertungsdatei im Excel-Format für Sie bereitgestellt, die Sie direkt nutzen können.

Schritt 4: Analysieren Sie gemeinsam mit Ihrem Team
Je mehr Fragebögen Sie zurückbekommen, desto mehr Aussagekraft bekommt Ihre Gesamtauswertung. Analysieren Sie diese gemeinsam mit Ihrem Team, um offensichtliche Schwächen zu beheben und Ihre Stärken noch wirksamer zu nutzen. Besonders die Hinweise Ihrer Gäste sollten Sie auf deren Machbarkeit prüfen. Vielleicht können Sie auf diese Weise Ihren Service und Ihre Leistungen noch intensiver auf die Bedürfnisse Ihrer Gäste abstimmen. 

PraxisTipp: Befragen Sie Ihre Gäste vor großen Investitionen
Bevor Sie eine Anschaffung oder Investition tätigen, sollten Sie eine mehrwöchige Gästebefragung durchführen, um festzustellen, ob Ihre Planung auf die Bedürfnisse Ihrer Gäste abgestimmt ist und später auch als praktikabel und nützlich angesehen wird. Sie können somit Fehlinvestitionen einschränken und besondere Empfehlungen und Wünsche Ihrer Gäste berücksichtigen. Durchführen und auswerten können Sie diese temporäre Befragung genau so wie Ihre übliche Gästebefragung.

www.hotelleitung.org

Mittwoch, 12 März 2008

Hotels setzen auf Nachhaltigkeit

Berlin – „Wenn wir weiterhin business as usual machen, wird der heiße Sommer 2003 in 30 Jahren normal sein, noch später wird er als kühler Sommer gelten.“ Mit dieser Aussage rüttelte Manfred Stocks vom Institut für Klimafolgenforschung die Teilnehmer des 3. Hospitality Days bei der ITB in Berlin wach. Wie die Messe setzte sich auch die dritte Hotelkonferenz mit dem Thema Ökologie auseinander. Den Schwerpunkt bildete der „Hospitality Hot Spot“, der Umweltkonzepte der Hotellerie prüfte.

Die Vertreter verschiedener Unternehmen – darunter The Leading Hotels of the World, Hilton, Emirates und Siemens – hielten Lösungswege für einen umweltverträglichen Tourismus parat. Sie betonten die Nachhaltigkeit ihrer Konzepte und verwiesen darauf, dass beispielsweise Hotels am Meer in der Lage seien, ihre Klimaanlage mit Hilfe von Meerwasser zu betreiben. Auch Solarzellen seien zukunftsweisend. Das Fazit: Es gibt keinen anderen Weg als den grünen.

Doch auch wenn hier und da im Tourismus der ökologische Weg beschritten wird, tun sich viele Unternehmen noch schwer, energiesparende Lösungen zu finden. Auch wenn diese ihre Kosten senken würden. Das wurde bei der Podiumsdiskussion „Hotels unter Kostendruck – Wie helfen Industrie und Forschung, das effiziente Hotel zu bauen?“ deutlich. Die Mehrheit sprach sich für technische Maßnahmen aus. Doch mahnte Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels in Düsseldorf: „Ökologie muss auch ökonomisch bleiben.“

Quelle: www.ahgz.de

ITB verzeichnet Besucherrekord

Berlin – An fünf Messetagen haben sich Medienberichten zufolge 177.900 Besucher über die Reisetrends von Veranstaltern, Hotellerie und Tourismusverbänden informiert. Die Messe verzeichnete nach ihrem letzten Tag am vergangenen Sonntag einen Besucherrekord. Außerdem erfreulich: „Nach Angaben der Aussteller wurden im Umfeld der ITB Umsätze von knapp 6 Mrd. Euro getätigt“, sagte der Geschäftsführer der Messe Belrin, Christina Göke.

Die deutsche Hotellerie blickt positiv in die Zukunft. In Interviews gegenüber AHGZ-Redakteuren bestätiget die Branche bei Pressekonferenzen auf der ITB: „Wir sind überzeugt, höhere Preise durchsetzen zu können, um uns dem europäischen Schnitt anzupassen.“

www.itb-berlin.com
Quelle: www.ahgz.de

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