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Dienstag, 10 Juni 2008

Restaurantkritiken im Internet: Berliner testen Lokale

Berlin – Für alle, die gerne in Gemeinschaft genießen und außerdem gerne neue Restaurants ausprobieren, gibt es eine gute Anlaufstelle im Internet: Geniesserzeit.com. Seit über einem Jahr lädt sie regelmäßig probierfreudige Berliner zu einem „Restaurant-Hopping“ ein.

Initiatorin Karin Wylicil hat bereits jede Menge „genüssliche“ Erfahrungen und Kontakte gesammelt. Jeden Monat nimmt die Runde der Test-Esser ein anderes Restaurant der Hauptstadt unter die Lupe.

Dabei wird alles getestet: afrikanisches, arabisches, spanisches, vietnamesisches, thailändisches, russisches und natürlich auch deutsches Essen. Anschließend wird ein Bewertungsbogen ausgefüllt, deren Inhalte regelmäßig bei Geniesserzeit.com veröffentlicht werden. So können auch Nicht-Berliner für ihre nächste Hauptstadtreise vielleicht noch den einen oder anderen Insidertipp ergattern.

www.geniesserzeit.com
Quelle: www.ahgz.de

Montag, 31 März 2008

OpenTable: Online-Reservierungssystem jetzt auch in Deutschland

OpenTable, San Francisco, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Reservierungs- und Gästemanagementsysteme für Restaurants, will nun auch den deutschen Markt erobern. Bereits im vergangenen Herbst eröffnete das Unternehmen mit der Open Table GmbH, Frankfurt, eine eigene Niederlassung im deutschsprachigen Raum. OpenTable ist rund um den Globus in über 8.000 Restaurants im Einsatz und nach eigenen Angaben mit bisher mehr als 50 Mio. Gästebuchungen Marktführer. In Deutschland haben sich bereits rund 100 Restaurants, darunter Top-Adressen wie Zarges und Holbein’s in Frankfurt, Juan Amador (Langen) und Holtmann’s in Köln für die Gästemanagement-Lösung entschieden.

OpenTable wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Spitzengastronomen entwickelt und ersetzt das herkömmliche Reservierungsbuch durch eine Hard- und Software-Lösung, die dem Gastronomen als Komplettsystem zur Verfügung gestellt wird. Dabei ist OpenTable nicht nur die elektronische Variante des Reservierungsbuches, sondern auch eine praktische Lösung für das Tischmanagement und die Annahme von Online-Reservierungen in Echtzeit.

Die Vorteile: Umsatzsteigerungen und Kostenreduzierung durch einfache und übersichtliche Reservierungsverwaltung sowie eine optimierte Auslastung durch die elektronische Tischplanverwaltung. „Unter anderem hat eine Studie von American Express gezeigt, dass die No-Show-Rate durch OpenTable von 15 auf 5 % gesenkt werden kann“, erklärt David Pritchard, Managing Director OpenTabel Europe. „Grund ist unsere einfache Stornierungsmöglichkeit via email, die den Gästen ermöglicht, unkompliziert und ohne einen Anruf abzusagen.“ Mit OpenTable lassen sich außerdem die individuellen Vorlieben der Gäste erfassen und für Marketingaktionen aller Art nutzen.

Als weltweiter Marktführer beansprucht OpenTable außerdem für sich, vor allem das weit gereiste Business-Publikum in die Restaurants der Metropolen zu bringen. „Wer beispielsweise zu einem Geschäftstermin in Frankfurt ist, informiert sich auf unserer Website über die teilnehmenden Restaurants, ihr Angebot und Ambiente, und kann bei Bedarf sofort buchen – von überall auf der Welt“, erläutert Stefan G. Haak, OpenTable Deutschland. Der Großteil der OpenTable-Kunden agiert im mittleren bis gehobenen Gastronomiesegment.

Seit kurzem arbeitet OpenTable außerdem mit dem Gault Millau zusammen, dessen Restaurantempfehlungen ab sofort auf der OpenTable-Website verfügbar gemacht werdem. Auf dem Gault-Millau-Webportal wiederum kann der Restaurantgast den OpenTable Online-Reservierungsservice schnell und einfach nutzen.

www.opentable.de
Quelle: www.cafe-future.net

Donnerstag, 6 März 2008

TOP 100 der Gastronomie mit 5,7 % Wachstum

2007 erlösten Deutschlands führende Gastronomen 9,9 Mrd. EUR (ohne MwSt.). Dahinter steht die zweitbeste Entwicklung nach 1999. Es gilt endlich wieder: besser vor billig. Das Jahr war charakterisiert durch Expansions-Meilensteine wie 600. Restaurant von Burger King, 500. Unit von Subway und McCafé Nummer 300. Hallo Pizza zählt jetzt über 150 Delivery-Standorte und Starbucks schloss nur kurze Zeit nach dem 5. Geburtstag das 100. Coffeehouse im deutschen Markt auf.

Expansionsdynamik pur, der Investitionsstau hat sich aufgelöst. Viele Restaurantketten wachsen wieder deutlich schneller als in der ersten Hälfte der Dekade.

Facts & Figures im Detail (*= Schätzwert)

2007: Top 10
 
Rang (Vj.) Name Umsatz in Mio. Euro
1 (1) McDonald´s 2.699,0
2 (2) LSG 720,0
3 (3) Burger King* 710,0
4 (4) Tank & Rast* 570,0
5 (5) Nordsee 295,0
6 (6) Metro 258,5
7 (7) Karstadt 203,7
8 (9) Ikea 172,0
9 (8) Aral 170,6
10 (15) Subway 142,0
  Top 10 5.940,8
  Top 100 9.904,7

Die stärksten Umsatz-Gewinner 2007:

  • McDonald’s 126,0 Mio. €
  • Burger King* 65,0 Mio. €
  • Subway 36,0 Mio. €
  • Starbucks* 23,0 Mio. €
  • LSG 20,0 Mio. € 

Relativ betrachtet führen in der Erlös-Entwicklung:

  • SCK Sky Catering 133,3 %
  • Vapiano 75,5 %
  • Starbucks* 44,2 %
  • Gastro & Soul 38,2 %
  • Subway 34,0 %

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 5,7 % Umsatzwachstum für die Vorderen (2006: +7,6 %; 2005: +4,6 %). Zweitbeste Entwicklung nach 1999. Deutlich bessere erste als zweite Jahreshälfte. Deutsches Gaststättengewerbe insgesamt –2,3 % nominal und –4,9 % real (vorläufige Werte).
  • Die Top 100 erlösten 9,9 Mrd. € (ohne MwSt.). 83 % der Unternehmen melden Umsatzwachstum (Vj.: 85 %). Einmal dreistelliges und 32 x zweistellige Plusraten – nur 14 x minus. Konjunktur und Konsumstimmung waren auf Gastro-Seite.
  • Vom wertmäßigen Wachstum der Top 100 entfällt der größte Brocken auf Marktführer McDonald’s (+126 Mio. €), es folgen Burger King sowie Subway. Top 3 der relativen Zuwachs-Rangreihe: SCK Sky Catering +133,3 %, Vapiano +75,5 % sowie Starbucks +44,2 %*.

69 % (Vj.: 80 %) aller Befragten nennen ihre Ertragslage gut bzw. sehr gut.

  • 2007 war mehrfach ein Ausnahmejahr: 3 %-Punkte Mehrwertsteuer-Erhöhung von 16 auf 19 %, Jahr 1 nach Fußball-WM in Deutschland, Einführung des Rauchverbots in den ersten drei Bundesländern (am 01.01.’08 weitere 8 BL) sowie zum Teil heftige Kostensteigerungen bei Rohstoffen (Food, Energie).
  • Quickservice-Restaurants (Spielmacher der Profigastronomie): Über 50 % aller Erlöse werden in dieser Kategorie generiert – typisch für hohe industrialisierte Länder. Stärkste Expansion bei Subway mit 133 zusätzlichen Units, gefolgt von Burger King (+82) und Starbucks (+38). Herausragend: McDonald’s installierte mit 41 Neueröffnungen und 212 Umbauten auch 184 weitere McCafé-Module in seine Restaurants. Insgesamt über 350 neue Betriebe in diesem Segment.
  • Fünf der sechs Sektoren mit positiven Vorzeichen: Freizeitgastronomie +7,7 % (Vj.: +10,2 %), Quickservice +7,3 % (+8,1), Fullservice-Restaurants +5,0 % (+2,2), Verkehrsgastronomie +4,7 % (+3,6), Handelsgastronomie +1,4 % (+4,5) sowie Event-Catering –1,2 % (+40,9 %/Minus-Effekt ein Jahr nach Fußball-WM).
  • Umsatzentwicklung in bestehenden Betrieben: überwiegend positiv. Herausragend: Hallo Pizza und Joey’s Pizza mit je +11,0 %. Sehr bemerkenswerte 7,9 % Mehrerlöse bei Block House (Vj.: +10,0 ). Das Gros liegt bei dieser so wichtigen Kennziffer zwischen 1 und 5 % im Plus.
  • Prominente Newcomer-Marken unter Top 100 und Ante-Portas-Liste: Palast Entertainment GmbH (Witzigmann & Roncalli Bajazzo) und Hübsch, Köpke + Koch (das Parlament u.a.) sowie aran (Brotgenuss und Kaffeekult).
    15 % der Top-Companies sind Global Player – sie generieren 54 % der Erlöse. Inhabergeführt werden gut die Hälfte aller Top-Companies. In Ante-Portas-Liste diverse Gründer-Duos und –Trios.
  • Am meisten fachliche Aufmerksamkeit gehört den drei Konzept-Kategorien/Teilmärkten Coffeebars, Bäckereien mit Foodservice-Geschäft sowie Event-Catering.

Coffeebars: Sie werden immer selbstverständlicher Teil der Infrastruktur von Innenstädten, Einkaufszentren, Flughäfen & Co. Sind Lifestyle-Plätze für die kleinen Pausen im Alltag.

Bakery Cafés: Besondere Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Stark im wachsenden Frühstücks-Business, erste Freestander mit Autoschalter.

Event-Catering: Nachfrage boomt. Erfolg hat hier nicht nur etwas mit kulinarischen Spitzenleistungen, sondern sehr viel auch mit Logistik zu tun.

  • Die Erwartungen an 2008 sind geprägt von Optimismus und Wachstumskraft. Höhere Umsätze (72 %), mehr Gäste (63 %) und unterm Strich erneut mehr Ertrag (60 %). Die größten Wachstums-Chancen werden einmal mehr Take away, Kaffeebars und Partyservice prognostiziert.

Exklusive Untersuchung/Zusammenstellung der Wirtschaftsfachzeitschrift food-service

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