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Mittwoch, 23 Juli 2008

Reiseverhalten der Deutschen ändert sich

Gespeichert unter: Soziales, Tourismus — Thomas Hendele @ 10:14
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Treviso – Während früher die Deutschen im Urlaub vor allem Erholung und Entspannung zur Wiederherstellung der Arbeitskraft suchten, steht heute vor allem der Wissensdurst im Fokus des Interesses. So seien die Deutschen vor allem an einer Erweiterung des Horizonts mit Erlebnissen rund um Kultur und Wissen interessiert – sowie an Zeit für Liebe und Beziehung, so der Trendforscher Matthias Horx.

Nicht zu kurz kommen dürften aber auch das Shopping und – wie schon früher – Gesundheit und Relaxen. Neu ist auch der Trend zum ökonomischen Reisen. „Nach dem ‘Ölschock’ besinnen sich viele Urlauber wieder auf die Reize ihres eigenen Zuhauses – oder fahren aufs Land in die Sommerfrische“, so Horx.

Viele Touristen würden aber auch „in die Arktis reisen, solange es sie noch gibt“. Oder sie besuchen Brennpunkte der Dritten Welt, „bevor es nicht mehr geht“. Insgesamt macht der Experte für die Zukunft zehn neue Reiseformen aus, wozu auch Reisen ins All gehören – dem hohen Ölpreis zum Trotz.

Quelle: www.ahgz.de

Freitag, 27 Juni 2008

Was muss ein Hotelzimmer künftig bieten?

Dieser und anderer Fragen wollen die spanische Hotelgruppe NH Hoteles und Philips auf den Grund gehen. Eine gemeinsame zweijährige Studie befasst sich mit dem Wohlbefinden von Hotelgästen.

Zur Durchführung der Studie haben beide Unternehmen ein Zimmer im Amsterdamer 5-Sterne-Hotel Barbizon Palace mit speziellen Einrichtungslösungen und Installationen ausgestattet. Die Gäste dieses Zimmers werden zukünftig befragt, wie verschiedene Einrichtungskonfigurationen und Technologien genutzt werden, ob und wie sie sich auf die Stimmung der Gäste auswirken und wie gut die Interaktion mit Unterhaltungssystemen und Lichttechnik gelingt.

Unter dem Motto „NH Ambient Experience“ wird dieses Zimmer derzeit noch abschließend gestaltet und eingerichtet. Es wird den Gästen voraussichtlich ab Sommer 2008 zur Verfügung stehen und wird über modernste LED-Lichttechnik, audiovisuelle Entertainment-Lösungen sowie über Gesundheits- und Wellness-Produkte verfügen.

Hier können Gäste dann das Licht-Ambiente nach ihren eigenen Vorlieben abstimmen. Für diesen Zweck stehen intuitiv nutzbare Steuerungen und vordefinierte Beleuchtungsvarianten zur Verfügung, wie beispielsweise ruhige, entspannende Beleuchtungsmodi oder auch dynamische, aktive Einstellungen.

„NH Ambient Experience“ soll Geschäftsreisenden ebenso wie Freizeitgästen die Möglichkeit bieten, den technologischen „State of the Art“ selbst auszuprobieren. „Die Menschen reisen immer mehr und verbringen dementsprechend auch mehr Zeit in Hotels. Unsere Gäste sollen ihr Ambiente mitbestimmen können“, so Gabriele Burgio, Vorstandsvorsitzender und Präsident von NH Hoteles.

Das Ambient Experience-Zimmer kann über die Standard-Buchungssysteme von NH Hoteles gebucht werden.

www.nh-hotels.com
Quelle: www.dmm.de

Mittwoch, 25 Juni 2008

CHD-Expert-Studie: Über 60% der Gastronomie-Gäste im 40+ Segment

Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche

Hamburg – Ausgehen ist überwiegend für „reifere Gäste“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

„Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‘Feieralter’ zwischen 18 und 39 Jahren“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. „Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie“, so Lambracht.

In den einzelnen Gastronomiearten sind die „reiferen Gäste“ (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. „Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten“, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.

Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. „Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache“, so Lambracht.

Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie „Gastgewerbe in Deutschland 2008″ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.

Quelle: www.chd-expert.de

Donnerstag, 27 März 2008

München: Die Bayerische Landeshauptstadt ist das teuerste Reiseziel Deutschlands

Zürich – In München müssen Gäste mehr Geld ausgeben als in anderen deutschen Städten. Das belegt eine Studie der Schweizer Bank UBS.

Innerhalb Europas stehen die Städte Oslo, Kopenhagen und London an der Spitze. Dann folgen Dublin, Zürich, Stockholm, Helsinki, Genf, Paris und Wien. München belegt Rang 14. Aber auch Frankfurt am Main (Rang 17) und Berlin (Rang 23) kosten die Urlauber richtig Geld. Tokio (12), New York (18) oder Hongkong (41), die früher für ihre hohen Preise berüchtigt waren, gehören laut Studie nicht einmal mehr zu den „Top Ten“ weltweit. London beispielsweise sei um 26 Prozent teurer als New York.

Insgesamt wurden 71 Städte „anhand eines nach westeuropäischen Verbrauchsgewohnheiten gewichteten Warenkorbs mit 122 Gütern und Dienstleistungen“ analysiert. Die zehn günstigsten Städte weltweit sind Kuala Lumpur, Buenos Aires, Mumbai, Delhi, Jakarta, Lima, Peking, Shanghai, Nairobi und Kiew.

www.ubs.com/schweiz
Quelle: www.ahgz.de

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